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Verkehrssünder-RankingDiese Autofahrer kassieren die meisten Punkte in Flensburg

Einige Autotypen machen ihre Fahrer offenbar zu Sündern – andere verleiten zur Gelassenheit. Eine aktuelle Auswertung zeigt, wer am häufigsten Punkte sammelt. Spotpress, Jana Reiblein und Mario Hommen 20.09.2023 - 12:30 Uhr

Wer sammelt die meisten Punkte in Flensburg: Polizist bei einer Radarkontrolle.

Foto: imago images

Falschparken, Rasen, Handy am Steuer: Verkehrssünden gibt es viele. Und die können Autofahrer teuer zu stehen kommen. Doch wer fällt dabei besonders negativ auf? Eine aktuelle Auswertung des Vergleichsportals Verivox hat es aufgeschlüsselt. Im Ranking der Pkw-Modelle wurden insgesamt 100 Baureihen berücksichtigt.

Skoda-Superb-Fahrer verstoßen demnach besonders häufig gegen Verkehrsregeln. Wie Verivox ermittelt hat, weisen sie um 91 Prozent häufiger Punkte in Flensburg als der Durchschnitt auf. Dahinter folgen Nutzer des BMW 2er (75 Prozent über Durchschnitt) sowie des Mercedes CLA (66 Prozent).

Exakt durchschnittlich viele Flensburg-Punkte weisen Fahrer des Opel Vectra auf, der auf Platz 43 landete. Auf den hinteren Rängen mit vergleichsweise wenig Flensburg-Punkten landeten Fahrer von Audi Q3, Mitsubishi Colt sowie Fiat Panda.

Fünf Ideen für die Mobilitätswende
Das Aufreger-Thema „Tempolimit“ wird öffentlich fast ausschließlich mit Bezug auf Autobahnen diskutiert. Geschwindigkeitsbegrenzungen innerorts hingegen bleiben unter dem Radar, obwohl sie starke Fürsprecher haben, vor allem unter den Kommunen. Die im Juli 2021 von den sieben Städten Aachen, Augsburg, Freiburg, Hannover, Leipzig, Münster und Ulm gegründete Initiative „Lebenswerte Städte durch angemessene Geschwindigkeiten“ ist inzwischen auf über 850 Mitglieder angewachsen. Neben kleineren und mittelgroßen Kommunen haben sich seit Gründung auch mehrere Großstädte wie Düsseldorf, Frankfurt, Köln, Saarbrücken oder Freiburg der Initiative angeschlossen. Die Bürgermeister fordern den Bund auf, rechtliche Rahmenbedingungen für den großflächigen Einsatz von Tempo-30-Zonen zu schaffen. Nach Ansicht der Initiative würde die Leistungsfähigkeit des Verkehrs durch eine großflächige Einführung nicht eingeschränkt, die Aufenthaltsqualität der Bewohner hingegen spürbar gesteigert. Auf einigen Hauptverkehrsstraßen soll den Plänen zufolge weiterhin Tempo 50 möglich bleiben.(Stand: Juli 2023)
In Städten könnten Fahrräder eine taugliche Alternative zu Auto und ÖPNV sein. Spaß macht das Radeln aber in den wenigsten Citys, allein schon wegen Ängsten um die eigene Sicherheit. Die Unfallforscher der Versicherung (UDV) haben vor diesem Hintergrund mehrere Vorschläge entwickelt, den Radverkehr weniger gefährlich zu machen. Darunter findet sich auch die Idee zur besseren Sicherung von Grundstückseinfahrten. Fast jeder fünfte Unfall zwischen einem Radler und einem Pkw spielt sich an den Zufahrten zu Firmengeländen, Tankstellen, Supermarkt-Parkplätzen und Parkhäusern ab. Fast jeder siebte Unfall mit schwerverletzten oder getöteten Radfahrern passiert an einer solchen Grundstückszufahrt. Je nach Frequenz und Lage könnten die Kommunen für die Zufahrten freie Sichtachsen, das Anbringen von Spiegeln oder sogar die Installation einer Ampel vorschreiben.(Stand: August 2022)
E-Autoprämie und Dienstwagensteuer fördern vor allem elektrische SUV und Premiumlimousinen mit zwei und mehr Tonnen Gesamtgewicht. Kein Geld hingegen gibt es zumindest aus diesen Töpfen für elektrische Leichtfahrzeuge. Die großen Autohersteller ignorieren die Zulassungsklassen L1e bis L7e mit ihren leichten und langsamen, aber effizienten und ressourcensparenden Stromern fast komplett – mit wenigen Ausnahmen wie dem Opel e-Rocks und dem Renault Twizy. Stattdessen tummelt sich dort eine unüberschaubare Vielzahl kleiner Anbieter mit teils exotisch anmutenden Zwei-, Drei- und Vierrädern. Die Micromobile taugen zum Pendeln, zum Einkaufen, zum Sightseeing oder auch zum Warentransport. Der Bundesverband E-Mobilität (BEM) fordert schon seit langem von den unterschiedlichen Bundesregierungen eine finanzielle Förderung sowie die Erhöhung der meist auf 45 km/h begrenzten Geschwindigkeit auf innenstadttauglichere Werte. Bislang allerdings erfolglos.(Stand: August 2022)
„Der Verkehr leidet in der Hauptsache daran, dass die Berufspendler zwei Mal am Tag alles verstopfen“, sagt Günter Schuh. Der E-Mobilitätspionier und Hochschul-Professor will das Problem mit seinem frisch gegründeten Shuttle-Dienst e.Volution lösen. Der Dienstleister stellt Unternehmen elektrische Mini-Vans mit sieben Sitzen zur Verfügung, die morgens die Belegschaft einsammeln und ihnen während der Fahrt ins Büro mobile Arbeitsplätze zur Verfügung stellt. Deswegen zahlt der Weg bereits aufs Zeitkonto ein, was die Akzeptanz des gemeinschaftlichen Transports erhöhen soll. Verhandlungen mit Großunternehmen laufen bereits, 2024 sollen die ersten Meta-Mobile auf der Straße sein.(Stand: August 2022)
Neue U- und Straßenbahnen sind teuer und langwierig im Bau. In manchen Anwendungsfällen könnte die Seilbahn eine Alternative sein. Einer Studie der Beratungsgesellschaft PwC zufolge schneiden sie bei Bau und Betrieb besser ab als die schienengebundenen ÖPNV-Lösungen. Die Kosten für Seilbahnsysteme pro Kilometer betragen den Experten zufolge etwa 10 bis 20 Millionen Euro – und liegen damit auf dem Niveau einer Straßenbahnstrecke. Da kein Betriebshof und keine Signal- und Verkehrsleittechnik erforderlich sind, sind die gesamten Investitionskosten im Verkehrsmittelvergleich gering. Zudem ist die Bauzeit von Seilbahnen mit 12 bis 18 Monaten relativ kurz. Dazu kommen der Studie zufolge wirtschaftliche Vorteile im Unterhalt, unter anderem ist der Energieverbrauch nur halb so hoch wie bei schienengebundenen Verkehrsmitteln. Ob Seilbahnen für eine konkrete Anwendung in einer Stadt geeignet sind, lässt sich laut PwC aber nur für den Einzelfall beantworten. Bei der Planung sei unter anderem mit Widerstand in der Bevölkerung zu rechnen, die eine Beeinträchtigung des Stadtbildes befürchten.(Stand: August 2022)

Das Vergleichsportal hat außerdem nach Marken ausgewertet. Insgesamt 30 Hersteller wurden dabei berücksichtigt. Hier liegen Porsche (76 Prozent), Land Rover (75 Prozent) sowie Jaguar (73 Prozent) vorne. Die wenigsten Punkte werden von Fahrern der Marken Suzuki, Jeep und Mitsubishi gesammelt.

Grundlage der Liste ist eine Auswertung von Kfz-Versicherungsabschlüssen, die in den vergangenen 24 Monate über das Vergleichsportal Verivox erfolgten. Die dabei gemachten Angaben zu Flensburg-Punkten der Versicherungsnehmer wurden anonym ausgewertet.

Sorgen um den Versicherungsschutz müssen sich die meisten Verkehrssünder nicht mehr machen: Laut der Auswertung wirken sich Punkte in Flensburg nur noch bei einigen wenigen Versicherern negativ aus. „Versicherer können Schadenquoten und -häufigkeiten immer besser berechnen und prognostizieren“, erklärt Wolfgang Schütz, Geschäftsführer der Verivox Versicherungsvergleich GmbH. Doch immerhin: In der Spitze müssen Punktesammler demnach mit einem Aufschlag von bis zu 23 Prozent auf die Versicherungsprämie mehr rechnen.

Für die Auswirkung auf die Versicherungsprämie hat Verivox die Preise für einen Golf VII 1.2 TSI in rund 400 Vollkaskotarifen von 70 Kfz-Versicherern ausgewertet.

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