Gesundheitskonzern: KKR will spanische Fresenius-Tochter Eugin kaufen
Der deutsche Gesundheitskonzern will seine spanische Tochter Eugin nach nicht einmal drei Jahren verkaufen.
Foto: IMAGO/STAR-MEDIADer US-Finanzinvestor KKR befindet sich einem Medienbericht zufolge in exklusiven Gesprächen mit dem Gesundheitskonzern Fresenius über den Kauf seiner Kinderwunsch-Klinikkette Eugin. Eine mögliche Übernahme würde Eugin mit rund 500 Millionen Euro bewerten, berichtete die spanische Zeitung „Cinco Dias“ am Montag unter Berufung auf Finanzkreise.
KKR würde die Kliniken zusammen mit einem spanischen Partner kaufen, hieß es weiter. Fresenius hatte die Übernahme von Eugin erst Ende 2020 angekündigt. Zu dem Unternehmen gehören 69 Kliniken in weltweit elf Ländern.
Zum Kaufpreis für die Kette waren seinerzeit keine Angaben gemacht worden, der für Eugin erwartete operative Gewinn war damals auf 35 bis 40 Millionen Euro beziffert worden. Damit war von einer Bewertung von 427,5 Millionen Euro die Rede. Die beteiligten Unternehmen nahmen bislang keine Stellung zu dem Bericht.