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GeschäftszahlenUnited Internet und Tochter Ionos heben Gewinnziele an

Beide Unternehmen korrigieren nach einem erfolgreichen Quartal ihre Prognosen nach oben. Mobilfunker 1&1, der auch zum Konzern gehört, wuchs ebenfalls – ändert seine Prognose aber nicht. 10.11.2023 - 10:18 Uhr

United Internets und Tochter Ionos heben ihre Gewinnziele für 2023 an.

Foto: dpa

Nach ermutigenden Geschäftszahlen haben United Internet und die Webhosting-Tochter Ionos ihre Gewinnziele hochgeschraubt. Der zum Konzern gehörende Mobilfunker 1&1 wuchs ebenfalls, tastete wegen der Ausgaben für den Netzausbau seine Prognosen für 2023 am Freitag aber nicht an.

United Internet stellte für das Gesamtjahr einen leichten Anstieg des operativen Ergebnisses in Aussicht statt eines Wertes auf Vorjahresniveau. Ionos hob die Prognose für den Zuwachs des Betriebsgewinns auf von zehn auf 13 Prozent an. Die bereinigte Marge werde mit 27,5 Prozent etwas höher ausfallen als bisher vorhergesagt.

Der Webhoster und Cloud-Anbieter Ionos ließ bei den Zahlen für die abgelaufenen neun Monate den Mutterkonzern und die Schwesterfirma erneut hinter sich. Er steigerte die Erlöse um elf Prozent und den operativen Gewinn um 18 Prozent. United Internet verbuchte Zuwächse von 4,7 und einem Prozent. Damit bleibe der Internet-Anbieter allerdings leicht hinter den Markterwartungen zurück, urteilte DZ Bank-Analyst Karten Oblinger.

Betriebsergebnis von 1&1 schrumpft

Der Umsatz von 1&1 legte zwar 2,8 Prozent zu, das Betriebsergebnis schrumpfte aber um knapp sieben Prozent. Rechne man die Kosten für den Aufbau eines eigenen Mobilfunknetzes heraus, ergebe sich allerdings ein Plus von 1,6 Prozent.

Auch bei der Kursreaktion stach Ionos die beiden anderen Firmen aus. Die Aktie stieg zur Eröffnung um bis zu 3,7 Prozent. Die Titel von United Internet gaben dagegen 1,9 Prozent nach. 1&1-Papiere rutschten sogar um gut drei Prozent ab.

Die robusten Zahlen von Ionos waren Experten zufolge keine Überraschung. Die US-Rivalen GoDaddy und Digital Ocean hätten anziehende Umsätze signalisiert, schrieb Analyst Usman Ghazi von der Berenberg Bank. Das Geschäftsmodell von Digital Ocean sei wegen der Konzentration auf Web-Entwickler zwar nicht direkt mit dem von Ionos vergleichbar. Da Digital Ocean aber nutzungsabhängige Gebühren für seine Cloud-Dienstleistungen verlange, diene das Unternehmen als Preis-Indikator für die Branche.

rtr
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