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Militäroffensive in RafahMerz besucht Israel: Treffen mit Herzog und Netanjahu

Unionsfraktionschef Friedrich Merz trifft an diesem Montag in Israel unter anderem Staatspräsident Izchak Herzog und Premierminister Benjamin Netanjahu. Derweil plant Israel eine neue Militäroffensive in Rafah. 12.02.2024 - 09:39 Uhr

21.03.2023, Israel, Jerusalem: Friedrich Merz, CDU-Vorsitzender und Chef der Unions-Bundestagsfraktion,legt bei seinem Besuch der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem einen Kranz in der Halle des Gedenkens nieder.

Foto: dpa

Bei seinem ersten Besuch nach dem Angriff der islamistischen Hamas auf Israel am 7. Oktober will der CDU-Vorsitzende auch mit Außenminister Israel Katz, Oppositionsführer Jair Lapid sowie dem Oppositionspolitiker Benny Gantz sprechen. Gantz gehört dem israelischen Kriegskabinett an. Zudem möchte Merz ein Krankenhaus besuchen.

Merz wird von den stellvertretenden Fraktionschefs Johann Wadephul und Jens Spahn sowie der stellvertretenden Vorsitzenden der Deutsch-israelischen Parlamentariergruppe, Gitta Connemann (alle CDU), begleitet.

Die Gespräche finden auch vor dem Hintergrund der von Netanjahu angekündigten Militäroffensive in Rafah im Süden des Gazastreifens statt. Eine Offensive in Rafah gilt als hochproblematisch, weil sich in dem Ort, der vor dem Krieg rund 300.000 Einwohner hatte, inzwischen weit mehr als eine Million Palästinenser aufhalten sollen. Die meisten von ihnen flohen vor dem Krieg aus anderen Teilen des Gazastreifens dorthin, zum Teil auf Anordnung des israelischen Militärs.

Schneller schlau: Hamas
Die Hamas (Abkürzung für „Islamische Widerstandsbewegung“) wurde im Zuge des Palästinenseraufstandes Intifada Ende 1987 gegründet. Ihre Mitglieder hatten schon mehrmals israelische Soldaten entführt und Selbstmordattentäter in israelische Städte geschickt. Ihre Wurzeln hat die Organisation in der ägyptischen Muslimbruderschaft. Gründer war Scheich Ahmed Jassin, der bis zu seiner Tötung durch einen gezielten israelischen Luftangriff im März 2004 auch der geistige Führer der Hamas war.Im Jahre 2006 hatte die Hamas die Parlamentswahl gewonnen, im Jahr darauf riss sie mit Gewalt die alleinige Kontrolle im Gazastreifen an sich. Seitdem ist sie auch für die Versorgung der Zivilbevölkerung in dem Küstenstreifen zuständig.In ihrer Charta fordert die Hamas die Zerstörung des Staates Israel und die gewaltsame Errichtung eines islamischen Staates Palästina vom Jordan bis zum Mittelmeer. Das ist das übergreifende Ziel der Gruppierung, die von EU, USA und Israels als Terrororganisation eingestuft wurde.

Auslöser des Gaza-Kriegs war das schlimmste Massaker in der Geschichte Israels, das Terroristen der islamistischen Hamas und anderer extremistischer Gruppen am 7. Oktober in Israel verübt hatten.

Auf israelischer Seite sind in der Folge mehr als 1200 Menschen getötet worden. Israel reagierte mit massiven Luftangriffen und einer Bodenoffensive. Die Zahl der im Gazastreifen getöteten Palästinenser ist seit Kriegsbeginn nach palästinensischen Angaben auf über 28.000 gestiegen.

Lesen Sie auch: Israel und Gaza – Was kommt nach dem Krieg?

dpa
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