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PraxistestSony NEX-6: Gute Systemkamera für viel Geld

Systemkameras sind kompakt, sollen aber trotzdem Foto-Feeling und Bildqualität wie eine Spiegelreflexkamera bringen. Ein Beispiel ist Sonys NEX-6. Deren Funktionsumfang lässt sich mit Apps aus dem Internet erweitern.Mehmet Toprak 05.04.2013 - 11:21 Uhr

EOS M

Die EOS M von Canon verfügt über eine 22-Millimeter-Festbrennweite. Daneben sind aber auch andere Objektive verfügbar. Die sehr kompakte Systemkamera bietet Einstellmöglichkeiten wie eine Spiegelreflexkamera und macht Videos im Full-HD-Format. Ein optischer oder elektronischer Sucher ist in dem sehr kompakten Gehäuse aber nicht mehr verbaut.

Foto: Presse

EOS M Red

Viele Hersteller bieten ihre Systemkameras auch in farbenfrohen Varianten wie hier die rote EOS M von Canon. Die Kamera mit Touchscreen-Bedienung gibt es auch in Weiß, Hellgrau und Schwarz.

Foto: Presse

EOS M Sensor

Der Sensor von Canons EOS M ist mit 22,3 x 14,9 Millimeter annähernd so groß wie ein APS-C-Sensor und liefert 18 Millionen Pixel. Durch die relativ große Sensorfläche bietet die EOS M auch einen größeren Belichtungsspielraum für die Gestaltung der Tiefenschärfe.

Foto: Presse

Fujifilm

Die Fujifilm X-Pro 1 ist eine exklusive Systemkamera für Kamerapuristen. Ähnlich wie die legendäre Leica soll auch die Fujifilm ideal für "Reise-, Reportage- und Straßenfotografie" sein. Wie bei einer klassischen Reporterkamera stellt der Nutzer die Blende direkt am Objektiv und die Verschlusszeit mit einem Einstellrad an der Oberseite der Kamera ein.

Foto: Presse

Nikon 1V2

Bullige Hightechkamera mit extrem schneller Serienbildfunktion: Nikons 1 V2. Herausragende Features der Kamera sind der laut Nikon sehr schnelle Autofokus und die Serienaufnahme-Funktion mit maximal 60 Bildern pro Sekunde. Für die V2 sind acht Objektive erhältlich, daneben kann der Fotograf aber auch die klassischen Nikon-Objektive über einen Bajonett-Adapter anschließen.

Foto: Presse

Nikon

Das Design wird immer wichtiger, auch bei traditionellen Kameraherstellern wie Nikon. Die Kamera gibt es aber auch in klassischem Schwarz. Das Display ist starr im Gehäuse angebracht, lässt sich also nicht neigen, drehen oder schwenken. Dafür gibt es aber einen elektronischen Sucher.

Foto: Presse

Olympus

Sieht aus wie eine klassische Spiegelreflexkamera, ist aber eine spiegellose Systemkamera, die Olympus OMD E-M5. Laut Hersteller hat die Kamera den weltweit schnellsten Autofokus. Das Magnesium-Gehäuse ist staub- und spritzwassergeschützt. Der Bildstabilisator reagiert auf fünf Achsen. Von den technischen Daten her also die richtige Kamera für rasende Reporter.

Foto: Presse

Lumix

Panasonics Lumix GH3 glänzt mit üppiger Ausstattung und einer sehr guten Videofunktion. Sensor und Optik basieren auf dem von Olympus und Panasonic entwickelten Micro-Four Thirds-Standard. Als eines der wenigen Modelle verfügt die GH3 über ein frei schwenkbares Display und gleichzeitig einen elektronischen Sucher.

Foto: Presse

Pancake

Häufig lassen sich die Geräte mit Technik aufstocken, wie zum Beispiel mit dem extrem flachen Pancake-Objektiv von Panasonic. Das H-H014 hat eine Brennweite von 14 Millimeter, das entspricht einer Kleinbildbrennweite von 28 Millimeter, also einem Weitwinkel. Die Lichtstärke beträgt 2,5. Der mit 400 Euro recht hohe Preis erklärt sich auch durch die sehr kompakte Bauweise.

Foto: Presse

Panasonic -Objektive

Die kompakten Systemkameras lassen sich genau wie eine Spiegelreflexkamera mit Wechselobjektiven bestücken. Den stärksten Telebereich bietet das Super Telezoom H-FS100300 mit 100 - 300mm (entspricht Kleinbild 200 - 600mm). Das 629 Euro teure Objektiv (hintere Reihe, stehend, rechts) ist beispielsweise für Sport- oder Tierfotografie geeignet.

Foto: Presse

Pentax

Besonders kompakte Kameras mit pfiffigen Detaillösungen waren immer schon die Stärke von Pentax. Die Pentax Q10 ist die derzeit kleinste Systemkamera auf dem Markt, ist aber trotzdem griffig und bequem zu bedienen. Der dicke Drehknopf rechts dient zum direkten Aufrufen bestimmter Einstellungen. Die Q10 gibt es neuerdings in 100 verschiedenen Farbkombinationen.

Foto: Presse

Pentax-Blitz

Die Pentax Q10 mit ausgeklapptem Miniblitz. Ein stärkerer Blitz lässt sich auf dem Blitzschuh anbringen. Alternativ dazu könnte man den Miniblitz dazu nutzen, einen großen externen Blitz per Lichtimpuls zu zünden. Das Zoomobjektiv (5- 15 Millimeter) erlaubt auch das manuelle Scharfstellen über einen präzise gleitenden Drehring.

Foto: Presse

SamsungNX200

Wechselobjektive können schon mal größer als der Kamerabody sein wie hier das Zoomobjektiv an der Samsung NX200. Eine Besonderheit der i-Objektivserie ist die Möglichkeit, bestimmte Belichtungseinstellungen direkt auf dem Objektiv abrufen zu können.

Foto: Presse

SonyNex7

Für Freunde hochwertiger Kameras mit Hightech-Flair. Sonys Spitzenmodell aus der NEX-Serie, die NEX7, nutzt einen großen APS-C-Sensor mit 24,2 Megapixel. Allein der Body kostet 1149 Euro. Dafür verspricht der Exmor-Bildsensor eine Bildqualität wie bei einer Spiegelreflexkamera. Videos nimmt die Sony im Full-HD-Format auf.

Foto: Presse

Sony

Löblich: Die NEX7 von Sony besitzt neben dem LC-Display auch einen sehr hellen elektronischen Sucher. Das Display ist neigbar, praktisch für Aufnahmen auf dem Boden oder Über-Kopf. Durch das etwas größere Gehäuse liegt die NEX7 besonders gut in der Hand.

Foto: Presse

LeicaM9

Kameralegende – die Leica M9 ist die einzige kompakte Systemkamera mit Vollformatsensor. Durch das M-Bajonett passen auch die 50 Jahre alte Leica-Objektive an die M9. Das Live-View-System erlaubt dem Fotografen, Tiefenschärfe und Belichtung direkt auf dem Display zu regeln.

Foto: Presse

Ricoh

Für Spezialisten und Liebhaber: Die Ricoh GXR komplett mit Aufnahmemodul. Das ungewöhnliche Kamerakonzept der Ricoh kombiniert ein Rückteil mit einem Aufnahmemodul. Im Aufnahmemodul sind Bildsensor und Optik starr verbunden. Das Rückteil beherbergt die Steuerelektronik, Display und Bedienelemente.

Foto: Presse

GXR

Das Rückteil von Ricohs GXR. Verschiedene Aufnahmemodule, bestehend aus Objektiv und Sensor können eingeschoben werden. Insgesamt gibt es fünf verschiedene Aufnahmemodule. Der optionale M-Mount erlaubt zusätzlich den Anschluss von Zeiss- und Leica-Objektiven.

Foto: Presse

Um es gleich vorweg zu sagen: Systemkameras sind zwar kompakter als digitale Spiegelreflexkameras aber keineswegs billiger. Eine Systemkamera ist tendenziell eher teurer als eine Spiegelreflexkamera für Einsteiger. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Sony NEX-6. Allein das Gehäuse kostet 799 Euro. Für ein Standard-Zoomobjektiv mit 18 - 55 Millimeter sind dann 299 Euro fällig. Das wären dann immerhin 1100 Euro für die Kamera. Wer sich dann als engagierter Hobbyfotograf noch ein zweites und drittes Objektiv, eine Tasche, ein Stativ und einen externen Blitz zulegt, der nähert sich rasant der 2000-Euro-Grenze.

Saubere Verarbeitung und durchdachte Bedienung

Im Fall der NEX-6 bekommt man dafür aber auch eine Menge Qualität geboten. Das merkt man schon an der Verarbeitung der Kamera. Alle Bedienelemente sind sauber eingefasst, die Knöpfe reagieren präzise und nicht schwammig. Einstellräder und Drehregler laufen rund und wackeln nicht. Die Sony liegt durch das Gehäuse und die gummiüberzogene Griffwulst sehr gut in der Hand, alle Tasten, Knöpfe und Einstellräder sind leicht zu erreichen. Gemessen an kompakten Digicams ist die Sony ganz schön wuchtig, aber immer noch kleiner als eine Spiegelreflexkamera. Gegenüber der Spiegelreflexkamera hat sie als Systemkamera außerdem den Vorteil, dass sie ohne den störenden Spiegelschlag arbeitet.

Sehr nützlich ist auch das neigbare Display für Aufnahmen über Kopf oder auf dem Boden.

Auch an Zubehör ist kein Mangel. Neben den insgesamt 11 Objektiven aus der E-Serie lassen sich über den optional erhältlichen Adapter auch die Objektive der A-Serie anschließen. Externe Blitzgeräte - auch solche für Makrofotografie -, Zusatzakkus und Ladegeräte gibt es in Sonys Onlineshop.

Das Sony-Design

Bei der Bedienung der NEX-6 spürt man noch, dass Sony ursprünglich nicht aus der Foto-Branche kommt. Traditionelle Fotohersteller wie Nikon oder Canon achten bei ihren Geräten meistens auf eine gewisse Kontinuität im Design, so dass Fotografen bei der Digicam ein ganz ähnliches Look and Feel wie bei einer klassischen Spiegelreflexkamera bekommen.

Alternativen für Hobby-Fotografen

Die neuesten Systemkameras im Test

Die Sony-Designer haben der NEX-6 hingegen ein Design verpasst, das nicht so sehr traditionelles Fotofeeling vermittelt und dafür mehr Funktionalität und Technik in den Vordergrund rückt. Das ist gar kein Nachteil, nach einer gewissen Eingewöhnung lässt sich die Systemkamera von Sony schnell und intuitiv bedienen.

Sensor, Sucher, Bildqualität

Der CMOS Sensor im APS-C-Format (23,5 x 15,6 mm) liefert 16,1 Millionen Pixel, genug für großformatige Ausschnittvergrößerungen. Der verhältnismäßig große Sensor gibt auch ausreichend Spielraum für die Begrenzung der Schärfentiefe, beispielsweise bei Porträtaufnahmen. An der Bildqualität der NEX-6 gibt es ohnehin nichts zu meckern. Die Farben sind sehr natürlich, Schärfe und Auflösung bewegen sich ebenfalls auf dem Niveau einer Mittelklasse-Spiegelreflexkamera.

Wie bei einer Kamera für Hobbyfotografen nicht anders zu erwarten, bietet die Sony zusätzlich zum LC-Display auch einen elektronischen Sucher. Gut für Situationen, bei denen man sich ganz aufs Motiv konzentrieren muss. Der Sucher ist dank OLED-Technik (OLED, organic light emitting diode) sehr hell. Empfindliche Augen werden den Sucher aber nicht mögen, denn er flimmert etwas. Eine clevere Detaillösung ist der kleine Lichtsensor am Sucher. Nähert man das Auge, schaltet sich das große Display von selbst ab.

Bei Nahaufnahmen schaltet die Motiverkennung der NEX-6 automatisch auf Makro.

Foto: Presse

Sony NEX-5N

Die Systemkamera von Sony vereint ein großes Objektiv mit flachem Rücken - eine sehr ungewöhnliche Bauform. Die Bildqualität ist aber sehr gut, die Menüsteuerung über den Touchscreen hingegen recht umständlich.

Ab 580 Euro

Foto: PR

Fujifilm X-Pro 1

Die Digitalkamera im Retrolook für „analoge“ Fotografen. Sie besitzt einen großen, rauscharmen APS-C-Sensor und spezielle Aufnahmemodi, die analoge Farb- und Diafilme simulieren.

1600 Euro (ohne Objektiv)

Foto: PR

Panasonic Lumix G3

Trotz klassischer Bauform ist die Panasonic Lumix G3 handlich, und mit Touchscreen sowie Tastensteuerung sehr flexibel. Die Bildqualität ist sehr gut. Zusätzlich ist die Kamera in der Lage Full-HD-Videos aufzunehmen, allerdings sie etwas akkuschwach.

Ab 560 Euro

Foto: PR

Nikon 1 V1

Der kleine 1-Zoll-Sensor macht die Kamera extrem kompakt, liefert dafür aber bei schwächerem Licht nur begrenzte Bildqualität. Aus Serienbildern ist eine automatische Auswahl optimaler Fotos möglich.

Ab 600 Euro

Foto: PR

Olympus Pen E-PL3

Die Olympus Pen E-PL3 ist eine handliche, leicht bedienbare und auf Fotoeinsteiger ausgerichtete Kamera. Der Autofokus ist gegenüber den Vorgängern deutlich beschleunigt. Dafür weist das Gerät eine leichte Schwäche bei Detailtreue auf.

Ab 540 Euro

Foto: PR

Samsung NX11

Diese Systemkamera profitiert stark vom besseren Bildprozessor, der aus dem 14-Megapixel-Chip detailreichere Bilder herausholt als beim Vorgänger NX10. Schwächen liegen allerdings beim Bildrauschen vor.

Ab 380 Euro

Foto: PR

Neben der klassischen Programmautomatik gibt es die "intelligente Automatik". Diese arbeitet mit der bei vielen Digicams üblichen Motiverkennung. Die Kamera analysiert das Motiv, und versucht dabei die Szene zu erkennen, also beispielsweise "Nachtszene", "Porträt" oder "Makro". Dementsprechend stellt die Kameraelektronik die Belichtung ein.

Im Automatik-Modus bereitet die Kamera keine Probleme. Belichtung und Schärfe passen in den allermeisten Fällen, vorausgesetzt, das Motiv ist nicht gerade am Bildrand oder im Gegenlicht. Auch die Serienbildfunktion macht sich gut. Die Sony schafft bis zu zehn Bildern pro Sekunde und zwar so lange, wie man auf den Auslöser drückt.

Gesichtserkennung und Schärfenachführung

Ist die Option "Motivverfolgung" aktiviert, dann wird die Schärfe bezogen auf ein bestimmtes Motiv oder eine Bildpartie laufend nachgeführt. Vor allem bei sich schnell bewegenden Motiven und bei Serienbildern ist das sinnvoll. Eine Variante der Motivverfolgung ist die Gesichtserkennung. Praktisch, wenn man eine bestimmte Person, die beispielsweise die Straße entlangläuft, fotografieren will. Die NEX-6 setzt dabei einen Rahmen um das Gesicht, den der Fotograf durch halbes Niederdrücken des Auslösers bestätigt und fortan folgt der Fokus der Person, die sich vor der Kamera bewegt.

Kräftige, natürliche Farben und gute Schärfe zeichnen die Bilder der Sony NEX-6 aus

Foto: Presse

Solche Features gehören natürlich auch bei Kompaktkameras mittlerweile zur Standardausstattung. Wie gut sie tatsächlich funktionieren, hängt aber davon ab, wie schnell Belichtungsmessung und Fokus der Kamera arbeiten. Hier macht die NEX-6 im Praxistest eine sehr gute Figur und kann durchaus mit einer Spiegelreflexkamera mithalten. Zwar kann die Kameraelektronik auch nicht zaubern und stößt in bestimmten Situationen an ihren Grenzen, beispielsweise wenn das Motiv zu klein ist, sich zu schnell bewegt oder wenn es zu dunkel ist. Doch bei hellem Tageslicht die Freundin, die fröhlich durch die Gegend hopst, in Serienbildern einzufangen, ist für die Sony kein Problem.

Manuelle Einstellmöglichkeiten

Ehrgeizige Fotografen lassen die Automatik-Modi links liegen und nutzen die manuellen Einstellmöglichkeiten, die jede gute Kamera zur Verfügung stellt. Davon bietet die Sony eine ganze Menge. Beim Fokus beispielsweise kann man zwischen Mitte, Mehrfeldmessung oder Flexible Spot wählen. Geübte Fotografen stellen über den Fokussierring am Objektiv scharf.

Auch bei der Belichtung stehen alle Steuerungsmöglichkeiten, die man sich als Fotograf wünscht zur Verfügung: Blendenvorwahl, Zeitvorwahl, manuelle Belichtung, ISO-Wert anpassen, Belichtungskorrektur - alles ist möglich.

Wie reagiert die Fotobranche auf den Trend zum Mobile Imaging, zum Fotografieren mit Smartphones und Tablets? Das ist eine der Kernfragen auf der Photokina in Köln. Wir zeigen einige Antworten.

Foto: dpa

Leistungsstarke Mini-Kameras wie die Pentax Q10 liegen voll im Trend. 10,2 Zentimeter breit, 5,8 Zentimeter hoch und 3,3 Zentimeter tief ist die laut Hersteller kleinste Systemkamera der Welt - bei gerade einmal180 Gramm Gewicht.

Foto: Presse

Noch winziger ist die Nikon Coolpix S01, die kleiner als eine Scheckkarte ausfällt.

Foto: Presse

Ein anderer Trend: Sofortbilder. Die „Instax mini 8“ von Fuji sieht auf den ersten Blick aus wie buntes Spielzeug, entpuppt sich aber als Sofortbildkamera, die Bilder im Sekundentakt ausspuckt.

Foto: rtr

Mit der Z2300 knüpft Polaroid an seine lange Tradition der Sofortbildkameras an.

Foto: Presse

Wer für seine Kamera den Preis eines Mittelklasseautos ausgeben möchte, ist mit der Leica S gut bedient. Die Mittelformat-Spiegelreflexkamera, die das Modell S2 ablösen soll, ist für stolze 19.000 Euro zu haben.

Foto: rtr

Deutlich günstiger kommt die rund 2000 Euro teure D600 von Nikon daher. Die Einsteiger-Vollformatkamera ist sehr handlich und verfügt über Extras wie eine Fernsteuerung über mobile Geräte.

Foto: Presse

Ebenfalls für rund 2000 Euro bietet Canon seine EOS 6D an, eine Vollformatkamera, deren Sensor eine Auflösung von 20,2 Megapixeln erreicht.

Foto: dpa

Sony hat seiner Cybershot DSC-RX1 einen Vollformatsensor spendiert, der eine Auflösung von 24,3 Megapixeln erzielt. Mit rund 3.100 Euro ist die Kompaktkamera allerdings vergleichsweise teuer.

Foto: dpa

Den Smartphones gehört die große Aufmerksamkeit der Branche, werden sie inzwischen doch millionfach zum Schnappschuss genutzt. Das Lumia 920 von Nokia verfügt als erstes Smartphone über eine optische Bildstabilisierung, die ein Verwackeln verhindern soll.

Foto: rtr

Zu den Stars der Photokina gehört die kleine Action Cam. Auf Motorradhelm oder Fahrradlenker montiert, ans Skateboard oder an der Windschutzscheibe befestigt, dokumentiert sie das sportliche Treiben ihres Anwenders aus der Onboard-Perspektive.

Foto: Presse

Eine neue Technologie, die der Fotobuch-Marktführer Cewe Color präsentiert, verbindet Fotos und Videos. Wer ein Fotobuch am PC erstellt, kann nun auch seine Videos als Filmstreifen dazu laden. Dieser enthält im Fotobuch automatisch einen QR-Code. Wird der Code mit einem iPad oder Smartphone abgescannt, läuft das Video inklusive Ton an

Foto: dpa

Das Bedienkonzept, das es ermöglichen muss, all diese Optionen und Einstellungen möglichst schnell und intuitiv aufzurufen, ist bei der NEX-6 ebenfalls gelungen. Mit dem Drehregler auf der Oberseite der Kamera stellt man je nach voreingestelltem Modus Werte wie Verschlusszeit oder Blende ein. Über das Einstellrad und zwei Softkeys gelangt man schnell zu den jeweiligen Optionen, die Menüführung auf dem 7,5-Zentimeter großen LC-Display ist ebenfalls übersichtlich und logisch aufgebaut.

Ein bisschen Lektüre im 250 Seiten starken Handbuch ist aber angesichts der zahlreichen Einstellmöglichkeiten sinnvoll. Das Handbuch gibt es leider nur als PDF, so kommt man fast nicht darum herum, sich wenigstens die wichtigsten Kapitel im Copyshop ausdrucken zu lassen.

Technische Highlights

Wie bei Sony üblich gibt es auch ein paar technische Highlights. So zum Beispiel die "überlegene Automatik". Hinter dem so schief ins Deutsche übersetzten Begriff verbirgt sich eine Funktion, die für ein Foto gleich 6 Bilder mit sehr kurzer Verschlusszeit und unterschiedlicher Belichtung schießt. Daraus montiert die Kamera schließlich ein optimal belichtetes Bild. Nicht zu verwechseln mit der HDR-Fotografie. Diese macht nur drei Fotos von einem unbewegten Motiv. Dafür ist ein Stativ nötig.

Dank Wi-Fi-Modul zeigt sich die Sony auch aufgeschlossen für die Welt der Apps. Die NEX-6 kann über den Wi-Fi-Anschluss direkt Apps von einer speziellen Sony-Seite ("PlayMemories Camera Apps") herunterladen. Diese ergänzen die interne Kamerasoftware mit neuen Funktionen. Das Herunterladen und Überspielen auf die Kamera funktioniert aber auch über PC und USB-Kabel.

Fazit: Teuer aber gut

Die Sony NEX-6 bietet durch den großen APS-C-Sensor und die hochwertigen Objektive eine Bildqualität auf dem Niveau einer Mittelklasse-Spiegelreflexkamera. Daneben besticht die Sony durch ein funktionales und durchdachtes Bedienkonzept. Die Möglichkeit, den Funktionsumfang der Kamera durch Apps zu erweitern, macht die NEX-6 auch für Hightech-Fans mit Spieltrieb attraktiv. Der Preis von 799 Euro für das Gehäuse ist gerade noch akzeptabel.

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