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Archegos-Kollaps Hedgefonds-Pleite reißt Milliardenloch in Bilanz von Nomura

Durch den Zusammenbruch des US-Hedgefonds hat die japanische Bank 1,9 Milliarden Euro verloren. Mit seinen Milliardenverlusten steht Nomura nicht allein.

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Im ersten Quartal 2020 hatte die japanische Bank einen Verlust von knapp 300 Millionen Euro erwirtschaftet. Quelle: Reuters

Der Kollaps des US-Hedgefonds Archegos hat bei der japanischen Investmentbank Nomura tiefe Löcher gerissen. Durch den Zusammenbruch verlor die Bank 246 Milliarden Yen (umgerechnet 1,9 Milliarden Euro), wie Nomura am Dienstag mitteilte.

Im ersten Quartal entstand dadurch ein Verlust von umgerechnet 1,2 Milliarden Euro. Es war der größte Fehlbetrag seit der globalen Finanzkrise 2008. Im ersten Quartal 2020 hatte Nomura einen Verlust von knapp 300 Millionen Euro erwirtschaftet.

Zahlreiche Banken weltweite haben Archegos Kredite gegeben, um damit Aktienspekulationen einzugehen. Nomura steht mit seinen Milliardenverlusten durch die Pleite daher nicht alleine da. Die Schweizer UBS büßte 774 Millionen Dollar ein, ihre heimische Rivalin Credit Suisse mehr als fünf Milliarden Dollar. Die Deutsche Bank und Goldman Sachs konnten rechtzeitig Positionen verkaufen und haben dadurch Verluste vermieden.

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