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Banken Moody's blickt zuversichtlicher auf deutsche Bankenbranche

Moody's geht nun nicht mehr davon aus, dass es zu großen Kreditausfällen kommen wird. Die Ratingagentur steigert die Bonitätsaussichten von „negativ“ auf „stabil“.

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Noch im vergangenen Jahr war in der Branche befürchtet worden, dass im Zuge der Corona-Krise eine regelrechte Welle an faulen Krediten auf die Banken zurollen wird. Quelle: dpa

Die Ratingagentur Moody's bewertet die Perspektiven für die deutschen Banken optimistischer als zuletzt. Die Ratingspezialisten änderten am Donnerstag ihre Einstufung der Bonitätsaussichten für die Branche auf „stabil“ von zuvor „negativ“, wie sie am Donnerstag mitteilten. Sie fürchtet nun keine großen Kreditausfälle im Zuge der Coronakrise mehr.

„Die Änderung spiegelt vor allem unsere Erwartung wider, dass die Fudamentaldaten der Kredite für deutsche Banken in den kommenden zwölf bis 18 Monaten stabil bleiben werden“, erklärte Moody's. Die Problemkredite würden lediglich moderat steigen, obgleich die Corona-Hilfen der Regierung auslaufen.

Noch im vergangenen Jahr war in der Branche befürchtet worden, dass im Zuge der Corona-Krise eine regelrechte Welle an faulen Krediten auf die Banken zurollen wird. Diese Befürchtungen sind bislang nicht eingetreten. So musste beispielsweise die Deutsche Bank im dritten Quartal deutlich weniger Risikovorsorge für faule Kredite bilden als im Vorjahresquartal.

Moody's geht unter anderem davon aus, dass sich die für deutsche Banken sehr wichtigen Wohn- und Gewerbeimmobilien-Kredite weiterhin stabil entwickeln werden. Aus Sicht der Ratingexperten werden die Gewinne der deutschen Banken zwar weiterhin durch strukturelle Schwächen gebremst.

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