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Der Rat der Weisen Was bringt mir ein Master oder eine Promotion?

Quelle: PR

Schon die Wahl des Studiengangs fällt schwer. Nach dem Bachelor stellt sich dann die Frage: Weitermachen? Und wenn ja, sollte nach dem Master noch eine Promotion folgen? Hilfreiche Denkanstöße gibt Coach Petra Carlile.

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Endlich geschafft. Nach drei Jahren (bei dem ein oder anderen dauert es vielleicht auch ein wenig länger) ist der Bachelorabschluss endlich in der Tasche. Was für ein erhabenes Gefühl. Die Schinderei hat sich gelohnt. Wirklich viel Motivation für mindestens zwei weitere Jahre an der Universität ist nicht mehr da. Also lieber direkt einen Job suchen? Keine einfache Entscheidung. Eine Leserin fragte uns daher: Was bringt mir ein Master oder eine Promotion?

Antwort: Bei der ersten Betrachtung wiegt ein Masterabschluss mehr als ein Bachelor. In vielen Branchen steigen Bewerber mit einem Masterabschluss mit höherem Gehalt ein als jene mit einem Bachelor. Ebenso bewerten Personaler beim Abgleich von Kenntnissen und Fähigkeiten den Masterabschluss oftmals höher als den Bachelor.

Hilfreich ist es, sich vor Studienbeginn zu überlegen, welche Wege nach dem Abschluss einem selbst vorschweben, welche Branche die Abschlussart wie handhabt und welche Karriereziele Sie selbst haben.

Denn auch der Bachelor ist ein anerkannter Studienabschluss, hinter welchem sich niemand verstecken muss. Möglicherweise hilft Ihnen ein Überblick über die „Muss“-Anforderungen in gängigen Stellenbeschreibungen für eine Entscheidung.

Bei einer angestrebter Forscherlaufbahn ist die Promotion nahezu ein Muss. Ebenso für Mediziner und Medizinerinnen, die eine Laufbahn als Arzt oder Ärztin in einer Universitätsklinik anstreben.

Persönlich rate ich, Master oder Promotion stets unter dem Aspekt der persönlichen (Wissens-)Weiterentwicklung zu betrachten. Wer promoviert, nur um einen Doktortitel zu tragen, füllt sein Hirn mit Dingen, die hinterher nicht von Nutzen sind. Schade um die Zeit. Sich um einen entsprechenden Abschluss zu bemühen oder zu promovieren bei einem Thema, das ohnehin zum eigenen Entwicklungsweg gehört, ist aus meiner Sicht sinnvoller. Selbst wenn die Gehaltsstufe im Anschluss nicht davon abhängt. Die Mühen dazu lohnen sich immer, wenn die beim Master erlangten Erkenntnisse beziehungsweise die bei der Promotion erarbeiteten Ergebnisse die Grundlage für die persönliche Weiterentwicklung bilden und für deren Verwendung in der Berufsausübung.

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Nicht immer lässt sich bei Studienstart bis ins kleinste Detail die Zielfindung in fünf bis acht Jahren vorausplanen. Macht nichts! Selbst nach einem Bachelorabschluss können Sie sich dazu entschließen, einen Masterstudiengang anzuschließen. Und auch nach einigen Jahren Arbeit im Beruf ist es möglich, für eine Promotion an die Uni zurückzukehren.

Als Berufs- und Karriere-Coach arbeitet Petra Carlile unter anderem mit einer Vielzahl junger Menschen zusammen und unterstützt diese entweder durch Einzelcoachings oder im Rahmen von Schüler- oder Studentenworkshops, ihren eigenen, individuellen Berufs- und Karriereweg zu finden. An der Hochschule Fresenius München bietet sie als Gastreferentin im Rahmen der „fit-for-job"-Reihe Workshops zu individuellen Themen wie zum Beispiel „So erkenne ich meine Potentiale und finde meinen eigenen beruflichen Weg“.

Wenn Sie eine Frage zu Gehalt, Miteinander im Büro, Führung, Karriereplanung, Etikette, Lifestyle oder Work-Life-Balance haben, senden Sie uns diese bitte an erfolg@wiwo.de oder via FacebookInstagram und LinkedIn. Schildern Sie uns dabei auch gerne, warum Sie diese Frage beschäftigt.

Alle Folgen unserer Serie „Rat der Weisen“ finden Sie hier.

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