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Börse New York US-Börse dankt den Banken

Die Bilanzen von JP Morgan, Citigroup und Wells Fargo übertreffen die Erwartungen und sorgen für steigende Kurse an der Wall Street. Da ist es auch nicht schlimm, dass Notenbanker den nächsten Zinsschritt signalisieren.

Die Bilanzsaison in den USA beherrscht die Diskussionen der Aktienhändler. Quelle: Reuters

Ermutigende Bilanzen von US-Großbanken haben der Wall Street am Freitag Auftrieb verliehen. Branchenprimus JP Morgan und die Rivalen Citigroup und Wells Fargo übertrafen mit ihren Einnahmen die Erwartungen am Markt. Auch robuste Konjunkturdaten sorgten für gute Laune unter den Anlegern. So erholten sich die Einzelhandelsumsätze von ihrer Delle im August und legten im September um 0,6 Prozent zu. Vor allem das Geschäft mit Autos lief rund. Auch die gewachsene Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im Dezember konnte die Stimmung nicht trüben. Schließlich sei dies auch auf eine anhaltende Erholung am Arbeitsmarkt zurückzuführen, sagte der Chef des regionalen Fed-Ablegers in Boston, Eric Rosengren.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte legte 0,8 Prozent auf 18.240 Punkte zu. Der breiter gefasste S&P-500 stieg um 0,6 Prozent auf 2144 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq kletterte ebenfalls um 0,6 Prozent auf 5245 Punkte.

Zu den Gewinnern zählten die Bankenwerte. Die Aktien von JP Morgan verteuerten sich um 1,6 Prozent. Das Geldhaus weitete seinen Gewinn im dritten Quartal vor Steuern um fast ein Drittel auf 8,9 Milliarden Dollar aus. Beim Rivalen Citigroup drückte zwar ein schwacher Aktienhandel den Gewinn um gut zehn Prozent. Aber Anleger hatten schlimmeres befürchtet. Die Aktie stieg um rund 2,5 Prozent. Wells Fargo brockte der Skandal um Phantomkonten einen Gewinnrückgang von fast vier Prozent ein. Aber auch hier fiel das Ergebnis insgesamt besser aus als erwartet. Die Titel kletterten um 1,1 Prozent.

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