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BörsenWoche Die Depotregeln für unsere Musterdepots

BörsenWoche: Die Depotregeln Quelle: dpa

Für nachhaltigen Erfolg an der Börse braucht es eine konsequent verfolgte Anlagestrategie. Das belegen auch die Musterdepots der BörsenWoche. Nach diesen Regeln wird investiert und die Rendite samt Nebenkosten bestimmt.

Depotvolumen

Unser konservatives Depot startet mit 60.000 Euro Bargeld, das spekulative Depot mit 30.000 Euro. Im konservativen Depot kaufen wir nach und nach Aktien, Anleihen und physisches Gold. Einen Teil des Vermögens halten wir in Cash, um flexibel auf Marktveränderungen reagieren zu können. Zu Fonds oder ETFs greifen wir nur in Ausnahmefällen. Im spekulativen Depot gehen wir nicht schematisch-strategisch vor, sondern sind eher auf den schnellen Euro aus. Anders als im konservativen Depot beschränken wir uns beim Investieren hier nicht auf Aktien, Anleihen und Gold, sondern setzen auch Derivate ein. Das Ziel im spekulativen Depot ist, kurzfristig von Trends zu profitieren. Entsprechend sind die ausgewählten Anlageklassen risikoreicher, bieten aber auch größere Renditechancen als im konservativen Depot.

Kaufkurse

Unsere Kaufkurse in beiden Depots sind immer inklusive Gebühren.

Verkaufskurse

Verkaufskurse in beiden Depots sind immer inklusive Gebühren, zudem berechnen wir die Abgeltungsteuer von 25 Prozent plus Soli von 5,5 Prozent mit ein. Abgezogen werden also von einem Gewinn 26,375 Prozent, so, wie es auch in der Realität in Ihrem Depot der Fall ist. Ebenfalls wie in der Realität rechnen wir bereits realisierte Verluste, falls vorhanden, gegen Gewinne. Damit unterscheiden wir uns von allen bekannten Musterdepots, die Gebühren und vor allem Steuern außen vor lassen. Steuern können das echte Ergebnis erheblich schmälern, insbesondere bei häufigem Umschichten. Solange wir nicht verkauft haben, bleibt die gezeigte Performance zunächst ohne Steuern und Verkaufsgebühren.

Stoppkurse

Sollte ein von uns gesetzter Stoppkurs unterschritten werden, wird die Position automatisch zum nächsten an der Börse gebotenen Kurs verkauft. Stoppkurse dienen zur Sicherung bereits aufgelaufener Gewinne beziehungsweise zur Verlustbegrenzung bei fallenden Kursen. Bei Anleihen verzichten wir auf passive Stoppkurse, da der Anleihemarkt nicht liquide genug ist. Damit vermeiden wir ungünstige Verkaufskurse bei fallenden Märkten.

Dividenden und Zinsen

Ausschüttungen aus Zinsen und Dividenden gehen auf das Tagesgeldkonto. Sobald der steuerliche Freibetrag von 801 Euro pro Jahr, der jedem Anleger zusteht, überschritten ist, ziehen wir 26,375 Prozent Steuern und Soli ab.

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