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Digitalwährungen Finanzaufseher fordern weltweite Regeln für Libra & Co

Der Finanzstabilitätsrat legt Vorschläge für eine internationale Regulierung von Kryptowährungen und Stablecoins vor. Dazu zählt auch eine enge Länder-Kooperation.

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Die internationalen Finanzwächter fordern für Digitalwährungen, wie die geplante Cyber-Devise Libra von Facebook, weltweit einheitliche Regeln. Ungeachtet der Technologie sollten für Finanzvehikel, die mit den gleichen Risiken verbunden seien, auch die gleichen Vorschriften gelten, teilte der Finanzstabilitätsrat (FSB) am Dienstag mit.

Er formulierte insgesamt zehn Vorschläge, an denen sich eine internationale Regulierung solcher Digitalwährungen orientieren sollte. Der FSB überwacht im Auftrag der G20-Staaten die Risiken für das weltweite Finanzsystem.

Unter anderem sprach sich der FSB für eine enge Kooperation unter den Ländern aus. Es gelte zu verhindern, dass Unternehmen Staaten gegeneinander ausspielen. Betreiber müssten die mit Digitaldevisen verknüpften Gefahren wirksam managen und für Schutz vor Cyberattacken sorgen.

Zudem sollten sie Systeme betreiben, mit denen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung verhindert werden. In den Ländern müssten die Aufsichtsbehörden ihre Zugriffsrechte klären. Wo es Regulierunglücken gebe, sollten bestehende Vorschriften angepasst werden.

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