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Euro/Dollar Euro gibt nach - Starker US-Dollar belastet

Die Gemeinschaftswährung entfernt sich nach den jüngsten Kursgewinnen wieder von der Marke von 1,20 Dollar. Im Fokus steht erneut die Entwicklung am Anleihemarkt.

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In den beiden Währungen wird ein Großteil der weltweiten Transaktionen abgewickelt. Quelle: Reuters

Der Euro ist am Freitag nach drei Tagen mit Kursgewinnen wieder etwas gesunken. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1955 US-Dollar gehandelt, nachdem sie in der vergangenen Nacht bis knapp an die Marke von 1,20 Dollar gestiegen war. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Donnerstagnachmittag auf 1,1969 Dollar festgesetzt.

Eine breit angelegte Dollar-Stärke stoppte vorerst die Kurserholung des Euro. Der US-Dollar legte am Morgen zu allen anderen wichtigen Währungen zu und belastete im Gegenzug den Euro. Nachdem die Gemeinschaftswährung in der ersten März-Woche kräftig gefallen war, hatte es in den vergangenen Handelstagen eine Kurserholung gegeben.

Erneut richtete sich der Fokus auf die Entwicklung der Renditen für Staatsanleihen. Am Markt wurde die aktuelle Dollar-Stärke mit einem Anstieg der Renditen für US-Staatsanleihen erklärt. Dies locke verstärkt Kapital in die USA. Am Morgen wurde eine zehnjährige US-Staatsanleihe mit einer Rendite von 1,58 Prozent gehandelt und damit deutlich höher als am Vortag. Zum Vergleich: Deutsche Bundesanleihen mit der gleichen Laufzeit rentieren derzeit mit minus 0,33 Prozent.

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