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Euro/Dollar Euro leidet unter starkem Dollar

Der Dollar-Index ist nach der Fed-Sitzung um 0,6 Prozent gestiegen. Im Gegenzug belastet das die europäische Gemeinschaftswährung.

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In den beiden Währungen wird ein Großteil der weltweiten Transaktionen abgewickelt. Quelle: dpa

Die Aussicht auf eine langwierige Konjunkturkrise im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie hat dem Dollar Auftrieb gegeben. Der Dollar-Index zu einem Währungskorb legte am Donnerstag 0,6 Prozent zu, der Euro verlor im Gegenzug 0,4 Prozent auf 1,1323 Dollar.

Die US-Notenbank Fed hatte am Mittwoch den Leitzins nahe Null belassen und gab zu erkennen, dass sie auch in den kommenden beiden Jahren keine Zinserhöhung ins Auge fasse.

Die Währungshüter erwarten im Mittel, dass die Wirtschaftsleistung dieses Jahr um 6,5 Prozent einbrechen und 2021 um 5,0 Prozent zulegen wird. „Vor der Wirtschaft liegt ein sehr unsicherer Weg“, warnte Fed-Chef Jerome Powell. Erst in den nächsten Monaten werde sich herausstellen, wohin die Reise wirklich gehe.

Die Fed habe den Blick zurück auf die Wirtschaft gelenkt, sagte Moh Siong Sim, Devisenanalyst bei der Bank von Singapur. Nach zwei Wochen mit starken Kursgewinnen am Aktienmarkt wachse die Einschätzung, dass die Erholung zu schnell zu weit vorangeschritten sei. Der Dollar gilt als sicherer Hafen bei Börsenturbulenzen.

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