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Euro/Dollar Eurokurs stabilisiert bei 1,10 US-Dollar

Die Gemeinschaftswährung hält die Marke vom Vorabend. Anleger beobachten die Entwicklungen im Handelskonflikt zwischen den USA und China.

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Der Euro notiert schwach. Quelle: dpa

Der Euro hat am Donnerstag die Kursverluste der vergangenen Handelstage vorerst nicht ausgeweitet. Am Morgen hielt sich die Gemeinschaftswährung wie am Vorabend an der Marke von 1,10 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Mittwochnachmittag auf 1,1023 (Dienstag: 1,1048) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9072 (0,9051) Euro.

Damit konnte sich der Euro vorerst stabilisieren und Marktbeobachter sprachen von einer allgemein freundlichen Stimmung an den Finanzmärkten. Im Rahmen einer Teilvereinbarung zur Entschärfung des Handelskonflikts zwischen den USA und China hat die Regierung in Peking Sonderzölle auf Importe amerikanischer Waren im Wert von 75 Milliarden Dollar halbiert. Der Schritt erfolgt zeitgleich mit einer Verringerung amerikanischer Strafzölle auf Importe aus China.

Außerdem dominierte nach Tagen der Verunsicherung im Zusammenhang mit dem neuen Coronavirus „zunächst die Hoffnung, dass die Ausbreitung eingedämmt werden kann und die Märkte zur Normalität zurückkehren können“, sagte Experte Ulrich Wortberg von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Mit der Entspannung waren traditionelle sichere Anlagehäfen wie der japanische Yen und der Schweizer Franken am Morgen wenig gefragt und standen im Handel mit allen anderen wichtigen Währungen unter Druck.

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