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Großaktionär der Deutschen Bank Anleger werfen Aktien von HNA-Firmen aus ihren Depots

Seit Monaten war der Handel mit HNA-Papieren ausgesetzt. Jetzt wurde er wieder geöffnet – mit unschönen Folgen für den Großaktionär der Deutschen Bank.

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Der Mischkonzern musste in den vergangenen Monaten etliche Beteiligungen abgeben. Quelle: Reuters

Shanghai Erstmals seit Januar können Anleger die Aktien von mehreren Firmen aus dem Reich des chinesischen Mischkonzerns HNA wieder handeln – und haben die Gelegenheit am Freitag zu Verkäufen genutzt. Die Papiere von Hainan Airlines, Caissa Travel und CCOOP brachen jeweils um zehn Prozent ein, das ist der maximal mögliche Tagesverlust.

Auf dem Deutsche-Bank-Großaktionär HNA lastet nach einer 50 Milliarden Dollar schweren Einkaufstour ein Schuldenberg. In den vergangenen Monaten hat der Mischkonzern zahlreiche Beteiligungen losgeschlagen, um an flüssige Mittel zu kommen.

Um Zeit für den Umbau des Konglomerats zu gewinnen, wurden die Aktien der HNA-Firmen im Januar vom Handel ausgesetzt. Die Papiere der Beteiligungen HNA Investment Group, HNA Infrastructure Investment und Tianjin Tianhai Investment können weiterhin nicht gehandelt werden.

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