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IEA Energiebehörde – Ölnachfrage wird 2020 so stark einbrechen wie nie zuvor

Wegen weltweiter Corona-Lockdowns benötigen Unternehmen viel weniger Öl als gewöhnlich. Erste Lockerungen verbessern allerdings die Prognosen.

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Weltweite Shutdowns wegen der Corona-Pandemie lassen den Ölverbrauch drastisch sinken. Quelle: dpa

Die weltweite Nachfrage nach Rohöl dürfte wegen der Coronavirus-Pandemie in diesem Jahr so stark einbrechen wie nie zuvor. Wie die Internationale Energieagentur (IEA) am Donnerstag mitteilte, ist 2020 mit einem historisch hohen Rückgang um 8,6 Millionen Barrel pro Tag zu rechnen.

Ursache sind die Folgen der Einschränkungen, die viele Länder im Kampf gegen die Ausbreitung des Virus verhängt haben. Da diese allerdings nach und nach gelockert werden, fiel die Schätzung der Behörde um 690.000 Barrel besser aus als zuvor.

Seien im April noch vier Milliarden Menschen von den „Lockdown“-Maßnahmen betroffen gewesen, seien es Ende Mai noch rund 2,8 Milliarden gewesen, teilte die IEA mit. „Die Wirtschaftstätigkeit beginnt eine allmähliche, aber zerbrechliche Erholung. Es bestehen jedoch nach wie vor große Unsicherheiten.“ Die größte bestehe darin, die Beschränkungen des öffentlichen und wirtschaftlichen Lebens zu lockern, ohne ein Wiederaufflammen von COVID-19-Ausbrüchen auszulösen.

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