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Investmentfonds Risikowächter empfehlen schärfere Regeln

Weil Investmentfonds immer wichtiger werden, empfiehlt der Europäische Ausschuss für Systemrisiken sie stärker regulieren. Nun ist es an der EU zu handeln.

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Die Investmentfonds-Branche ist in den Jahren seit der Finanzkrise in der EU rasant gewachsen. Quelle: dpa

Frankfurt Die europäischen Risikowächter wollen Investmentfonds stärker an die Leine nehmen. Dies sei wegen der immer größeren Bedeutung solcher Fonds erforderlich, empfahl der Europäische Ausschuss für Systemrisiken (ESRB) am Mittwoch. Es gebe Befürchtungen, das Investmentfonds zu einer Verschärfung künftiger Finanzkrisen beitragen könnten. Die Empfehlungen der Risikowächter sind zwar nicht bindend. Sie sollen aber die EU und die Länder zum Handeln bewegen.

Die Investmentfonds-Branche ist in den Jahren seit der Finanzkrise in der EU rasant gewachsen. Seit 2008 hat sich laut ESRB deren Nettovermögen bis Ende des dritten Quartals 2017 auf 15,3 Billionen Euro mehr als verdoppelt. Unter anderem empfahlen die Risikowächter schärfere Stresstests für die Fonds. Zudem solle das Berichtswesen für solche Gesellschaften in der EU stärker harmonisiert werden.

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