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NIQ und McGraw-HillZwei große Börsengänge in New York geplant

Zwei Finanzinvestoren wollen Beteiligungen verkaufen. Der GfK-Eigentümer NIQ und der Verlag McGraw-Hill sollen an die Börse. 14.07.2025 - 20:35 Uhr
Ein Foto aus vergangenen Tagen: Einst war McGraw-Hill an der Börse notiert, nach einer Abspaltung der Ratingagentur Standard&Poor's dann nicht mehr. Foto: AP

US-Finanzinvestoren sehen steigende Chancen auf einen Verkauf ihrer Beteiligungen über die Börse. Am Montag kündigten der Konsumforscher NIQ (früher NielsenIQ) und der Schulbuchverlag McGraw-Hill ihre Rückkehr an den New Yorker Aktienmarkt an.

Hinter beiden Unternehmen stehen Beteiligungsgesellschaften: NIQ gehört seit der Übernahme des Nürnberger Konkurrenten GfK den Finanzinvestoren Advent und KKR gemeinsam. McGraw-Hill – neben Pearson und Houghton Mifflin Harcourt einer der drei großen Bildungsverlage in den USA – war 2021 für 4,5 Milliarden Dollar von Apollo an die von Milliardär Tom Gores getragene Platinum Equity verkauft worden.

NIQ soll nach den Vorstellungen der bisherigen Eigentümer beim Börsengang mit bis zu 7,3 Milliarden Dollar bewertet werden, McGraw-Hill mit 4,2 Milliarden Dollar. Der Verlag war vor 13 Jahren vom Investor Apollo für 2,5 Milliarden Dollar von der Börse genommen worden, ein erster Anlauf zur Rückkehr war 2015 im Sande verlaufen.

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NIQ Global war 2021 aus dem Marktforschungs-Riesen Nielsen Holdings herausgelöst worden, der sich seither auf Werbe- und Medien-Untersuchungen konzentriert. 2023 übernahm NielsenIQ für 2,5 Milliarden Dollar die GfK, die sechs Jahre zuvor vom Investor KKR von der Börse genommen worden war.

Angesichts hoher Zinsen, einer anhaltenden Inflation und der geopolitischen Unwägbarkeiten sitzen Finanzinvestoren seit einiger Zeit auf vielen US-Beteiligungen, die sie eigentlich an die Börse bringen wollen. Die relativ stabilen Börsen machen ihnen aber nun wieder Mut. In Deutschland waren die Börsengänge des Medizinsoftware-Anbieters Brainlab und des Kfz-Ersatzteile-Händlers Autodoc kürzlich wegen der Unsicherheit der Anleger gescheitert.

NIQ will mit dem Börsengang bis zu 1,2 Milliarden Dollar erlösen, der Großteil davon soll zur Schuldentilgung verwendet werden. Advent will einen Mehrheitsanteil behalten. Die Aktien, die federführend über die Investmentbanken JPMorgan, BofA und UBS verkauft werden sollen, kosten voraussichtlich zwischen 20 und 24 Dollar. McGraw Hill bietet seine Aktien für 19 bis 22 Dollar über die Investmentbank Goldman Sachs an und erwartet einen Erlös von bis zu 537 Millionen Dollar.

rtr
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