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Öl Ölpreise geben leicht nach

Die Teil-Einigung im amerikanisch-chinesischen Handelsstreit hat dem Ölpreis zuletzt ein Drei-Monats-Hoch beschert. Am Montag fallen die Preise leicht.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Die Ölpreise haben am Montag im frühen Handel leicht nachgegeben. Zwar herrscht am Markt weiterhin Optimismus wegen des Abkommens zwischen den USA und China. Zugleich bleiben die Marktteilnehmer aber vorsichtig. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 65,08 US-Dollar. Das waren 14 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 17 Cent auf 59,90 Dollar.

Am Freitag waren die Erdölpreise auf einen dreimonatigen Höchststand gestiegen. Grund war die teilweise Einigung im amerikanisch-chinesischen Handelsstreit. Die Gewinne konnten aber nicht gehalten werden, was zeigt, dass die Skepsis am Ölmarkt groß bleibt. Ein Grund dafür ist, dass bisher kaum Details des Abkommens bekannt sind. Zudem ist unklar, ob es den USA und China gelingen wird, ihren Handelsstreit über weitere Abkommen gänzlich auszuräumen.

Der Handelsdisput zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt zählt zu den größten Konjunkturrisiken. Damit stellt er auch eine Bedrohung für die weltweite Erdölnachfrage dar, die wegen der schwächeren globalen Konjunktur ohnehin angeschlagen ist. Für Preisauftrieb hat jedoch zuletzt die Entscheidung des Ölkartells Opec gesorgt, die Rohölförderung zusätzlich zu begrenzen.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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