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Öl Ölpreise geben weiter nach

Die sich verschlechternde Corona-Infektionslage insbesondere in den USA belastet auch die Stimmung am Ölmarkt.

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Brent ist die für Europa wichtigste Ölsorte. Die Sorte WTI stammt aus den USA. Quelle: dpa

Die Ölpreise stehen aufgrund hoher Corona-Neuinfektionszahlen in großen Volkswirtschaften weiter unter Druck. Am Freitagmorgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 41,80 US-Dollar. Das waren 55 Cent weniger als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 67 Cent auf 39,95 Dollar.

Die sich verschlechternde Corona-Infektionslage insbesondere in den USA belastet die Stimmung an den internationalen Finanzmärkten. Davon sind auch die Ölpreise betroffen, da mit der Gefahr regionaler Corona-Beschränkungen konjunkturelle Sorgen größer werden. Die ohnehin schwache Nachfrage nach Öl und Ölprodukten wie Benzin würde darunter zusätzlich leiden.

Als weitere Belastung hinzu kommt der Dollar. Aufgrund der Unsicherheit unter Anlegern wird die US-Währung verstärkt als Reservewährung angesteuert. Der Dollar ist die dominierende Handelswährung am Ölmarkt. Steigt die Devise, wird Erdöl für Anleger außerhalb des Dollarraums rechnerisch teurer, was meist auf der Nachfrage lastet.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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