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Öl Rückgang der Ölpreise vorerst gestoppt

Die Ölpreise haben sich nach deutlichen Verlusten zunächst stabilisiert. Die Nordsee-Sorte Brent gab nur noch leicht nach, der Preis für texanisches Öl stieg.

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Viele der in der Opec zusammengeschlossenen Ölförderländer halten weitere Produktionskürzungen für erforderlich. Quelle: dpa

Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 61,71 Dollar. Das waren drei Cent weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg hingegen geringfügig auf 56,37 Dollar.

Zur Wochenmitte wurden die Erdölpreise durch zwei Entwicklungen belastet. Zum einen hatte das US-Energieministerium einen starken Anstieg der amerikanischen Rohölvorräte gemeldet. Gerade im aktuellen Umfeld einer konjunkturbedingt schwächeren Nachfrage stellt dies eine Belastung für das Preisniveau am Ölmarkt dar.

Zum anderen gab es Äußerungen, die eine weitere Produktionskürzung durch das Ölkartell Opec und mit ihm verbündete Staaten zweifelhaft erscheinen lassen. So hat Russlands Energieminister Alexander Nowak den Rohölmarkt als tendenziell ausgeglichen und das Preisniveau als angemessen bezeichnet.

Die Ölstaaten treffen sich Anfang Dezember, um über ihre Förderpolitik zu beraten. Fachleute drängen angesichts einer schwächeren Nachfrage und einer hohen US-Produktion auf eine Förderkürzung.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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