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Rohstoffe Ölpreise bestätigen positiven Trend

Die Ölpreise legen am Montag leicht zu. Der Preis für Brent hält sich über der Marke von 50 Dollar. In den Blickpunkt gerät eine Explosion im Nahen Osten.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Die Ölpreise haben zum Wochenbeginn leicht zugelegt. Starke Impulse gab es zunächst nicht. Ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagmorgen 50,58 US-Dollar. Das waren 61 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 54 Cent auf 47,11 Dollar.

Aufmerksamkeit zogen Berichte über eine Explosion in einem saudi-arabischen Hafen auf sich. Ein Öltanker sei von der Explosion getroffen worden, hieß es in Medienberichten. Die genauen Umstände des Vorfalls seien zunächst unklar gewesen. Der Reederei Hafnia zufolge wurde eines ihrer Schiffe beim Entladen von einem „externen Objekt“ getroffen. Die Crew habe das durch eine Explosion ausgelöste Feuer unter Kontrolle gebracht. Niemand sei verletzt worden. Der Vorfall wirft ein Licht auf die Gefahr von Angebotsunterbrechungen in der konfliktträchtigen Golfregion.

Grundsätzlich wurden die Rohölpreise in den vergangenen Wochen durch die gute Stimmung an den Finanzmärkten beflügelt. Der Preis für Nordseeöl war deshalb erstmals seit der ersten Corona-Welle im Frühjahr wieder über 50 Dollar gestiegen. Wesentlicher Grund für die gute Marktstimmung ist die Hoffnung, dass die Pandemie durch flächendeckende Impfungen in absehbarer Zeit eingedämmt werden kann.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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