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Rohstoffe Ölpreise geben deutlich nach – noch keine Einigung der Opec-plus-Staaten

Die Ölpreise reagierten am Montag empfindlich auf die Uneinigkeit im Ölverbund Opec-plus. Die Förderländer streiten über die Verlängerung von Förderkürzungen.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Am Montagmorgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent 47,11 Dollar. Das waren 1,14 Dollar weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 1,02 Dollar auf 44,51 Dollar.

Der Opec-plus-Allianz war es am Wochenende Berichten zufolge nicht gelungen, sich während eines informellen Treffens auf eine kurzfristige Förderpolitik zu einigen. An diesem Montag und Dienstag sollen die Beratungen in offizieller Runde fortgesetzt werden. Es geht um die Frage, ob die Ölstaaten ihre Förderung Anfang kommenden Jahres erhöhen oder bestehende Fördergrenzen zunächst fortbestehen sollen.

Zum Verbund Opec-plus gehören neben den Opec-Staaten unter Führung Saudi-Arabiens weitere große Produktionsländer wie Russland. In der Coronakrise haben die Länder ihre Förderung gedrosselt, um die einbrechenden Ölpreise zu stabilisieren. Im Zuge der globalen Wirtschaftserholung sollen die Fördergrenzen gelockert werden. Allerdings hat sich die wirtschaftliche Lage wegen neuer Corona-Wellen zuletzt wieder eingetrübt, so dass eine zeitliche Verlängerung der Fördergrenzen diskutiert wird.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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