WiWo App 1 Monat für nur 0,99 €
Anzeigen

Rohstoffe Trotz Streit im Ölkartell: Ölpreise legen zu

Die Preise für Brent und WTI legen am Dienstag zu. Das war nach dem erfolglosen ersten Tag beim Treffen des Ölverbunds nicht unbedingt zu erwarten.

  • Artikel teilen per:
  • Artikel teilen per:
Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Trotz der anhaltenden Unstimmigkeiten innerhalb des Ölverbunds Opec-plus notieren die Ölpreise am Dienstag leicht im Plus. Am Vormittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent 48,20 US-Dollar. Das waren 30 Cent mehr als am Montag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 39 Cent auf 44,62 Dollar.

Dem Ölverbund Opec+ ist es trotz intensiver Verhandlungen bisher nicht gelungen, sich auf eine kurzfristige Förderpolitik zu einigen. Eine für Dienstag angesetzte Verhandlungsrunde soll einem Bericht zufolge aufgrund von Unstimmigkeiten erst am Donnerstag stattfinden.

Der Ölverbund steht vor einer heiklen Entscheidung. Es geht darum, ob die Förderung Anfang 2021 erhöht werden soll oder nicht. Für eine Erhöhung könnte die Aussicht auf Corona-Impfstoffe sprechen. Ein flächendeckender Impfvorgang nimmt jedoch Zeit in Anspruch, so dass sobald nicht mit einer deutlich steigenden Erdölnachfrage gerechnet wird. Das spricht für eine weiterhin gedrosselte Förderung.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%