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Steilmannn-PleiteAdler plant Übernahmen, mehr Gewinn und zeigt Interesse an Steilmann-Teilen

Die Modekette Adler Modemärkte, eine Beteiligung der insolventen Steilmann-Gruppe, will weiter wachsen - durch Übernahmen und vielleicht auch den Kauf von einzelnen Steilmann-Modehäusern.Annina Reimann 04.05.2016 - 14:30 Uhr

Wachsen soll Adler auch durch Übernahmen.

Foto: dpa

Der Chef der Adler Modemärkte rechnet für das Jahr 2016 mit einem positiven Ergebnis, trotz 15 Millionen Euro Verlust im ersten Quartal. Das Jahresergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) soll „überdurchschnittlich zum Umsatz wachsen – und zwar im oberen einstelligen Prozentbereich“, sagte Lothar Schäfer im Interview mit der WirtschaftsWoche. „Der Umsatz soll mit einem einstelligen Prozentwert wachsen, im unteren Bereich. Das wollen wir schaffen, indem wir neue Läden eröffnen und auf der bisherigen Verkaufsfläche mehr absetzen“, sagte Schäfer. Den Gewinn von 2015 will er im laufenden Geschäftsjahr übertreffen: „Beim Gewinn wollen wir uns ein bisschen mehr steigern als beim Umsatz. 2015 lag der Konzernjahresüberschuss bei 7,9 Millionen Euro.“

Die Pleite des Adler-Großaktionärs Steilmann beunruhigt Schäfer nicht: „Steilmann ist für uns nicht systemrelevant.“ Steilmann sei vielmehr ein Lieferant. Seine Schulden über eine Million Euro habe Steilmann schon „Anfang des Jahres beglichen“. Schäfer sieht in der Pleite sogar eine Chance: „Einzelne Standorte der zu Steilmann gehörenden Boecker-Modehäuser würden gut in unser Filialnetz passen. Außerdem verkauft sich die Kleidermarke Steilmann in unseren Läden gut. Für uns wären daher die Rechte an der Marke Steilmann interessant.“

Wachsen soll Adler auch durch Übernahmen: „In der Pipeline sind kleinere Übernahmen; denkbar wäre aber auch eine größere mit einem dreistelligen Millionen-Umsatz. Von der Finanzkraft her wären wir in der Lage, einen zweistelligen Millionenbetrag zu finanzieren“, sagte Schäfer der WirtschaftsWoche.

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