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US-Notenbank Federal Reserve führt neue Regeln für Banken-Stresstest ein

Die neuen Vorschriften sehen die Einführung eines „Stress-Kapitalpuffers“ vor. Das dürfte höhere Kapitalanforderungen bei Großbanken zur Folge haben.

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Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) schreibt im Rahmen ihres jährlichen Stresstests großen Geldhäusern einen umfangreicheren Kapitalpuffer vor und entlastet dagegen kleinere Institute. Die US-amerikanische Zentralbank stellte am Mittwoch neue Regeln für die Branche vor, die die Einführung eines „Stress-Kapitalpuffers“ vorsehen.

Damit könne die Höhe der Kapitalreserven bestimmt werden, die Finanzinstitute künftig vorhalten müssen, um sich vor einem Konjunkturabschwung zu schützen. Die Vorschriften dürften dazu führen, dass die größten Banken wie JPMorgan Chase und Citigroup höhere Kapitalanforderungen erfüllen müssten.

Die Regeln sollen bei den Stresstests in diesem Jahr Anwendung finden, wo 34 Banken geprüft werden. Die Fed will die Ergebnisse am 30. Juni präsentieren.

Die Stresstests wurden 2009 eingeführt und sollen sicherstellen, dass sich eine schwere Finanzkrise wie nach dem Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman Brothers nicht wiederholt. Bei den Stresstests geht es für die Banken um viel Geld. Von ihnen hängen unter anderem die Höhe von Dividendenzahlungen, Aktienrückkaufprogramme, Zukäufe und andere Investments ab.

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