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Wall Street Inflationssorgen setzen Wall Street zu – Bilanzsaison im Blick

Die Wall Street starten mit einem Minus in die Woche. Sorgen bereitet vor allem die Inflation. Die Ölpreise sind indessen so hoch wie seit sieben Jahren nicht mehr.

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Blick in den Handelssaal der New York Stock Exchange. Quelle: dpa

In Erwartung einer Welle von Firmenbilanzen halten sich Anleger mit Engagements an der Wall Street zurück. Außerdem dämpften wieder aufgeflammte Inflationssorgen ihre Kauflaune am Montag. Auch der Blick nach China machte den Investoren wenig Freude: Gebremst von Lieferengpässen, Stromausfällen und Turbulenzen am Immobilienmarkt schaltet Chinas Wirtschaftsmotor einen Gang zurück. Die Leitindizes Dow Jones und S&P 500 gaben zur Eröffnung je rund 0,2 Prozent nach, bei der Technologiebörse Nasdaq betrug das Minus 0,4 Prozent.

Kopfschmerzen bereiteten Börsianern die anhaltende Ölpreis-Rally. So gewann die US-Sorte WTI bis zu 1,9 Prozent und war mit 83,87 Dollar je Barrel (159 Liter) so teuer wie zuletzt vor sieben Jahren. Dies schüre Spekulationen, dass die US-Notenbank Fed gezwungen sein könnte, die geldpolitischen Zügel bereits vor dem Jahreswechsel anzuziehen, sagte Analyst Ricardo Evangelista vom Brokerhaus ActivTrades. Auftrieb gab der Energiepreis-Anstieg dagegen Ölkonzernen wie Exxon, dessen Aktien ein halbes Prozent zulegten.

Blick auf weitere Einzelwerte

Zillow: Die Aktie rutscht um 10,9 Prozent ab. Zuvor berichtete Bloomberg, dass das Unternehmen seinen Hauskaufservice aufgrund der überwältigenden Nachfrage vorübergehend einstellt.

Revance Therapeutics: Zum Börsenstart brach die Aktie am Montag um 42,6 Prozent ein, nachdem die FDA die Zulassung einer injizierbaren Behandlung für Gesichtsfalten abgelehnt und Mängel nach der Inspektion der Produktionsanlagen festgestellt hatte. Revance sagte, dass in der Antwort der FDA keine anderen Bedenken geäußert wurden. Die Behandlung gilt als möglicher Konkurrent zum meistverkauften Botox.

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    Dynavax, Valneva: Die Titel der Pharmafirma Dynavax rückten 2,5 Prozent vor. Entwicklungspartner Valneva hatte ermutigende Testergebnisse für einen Coronavirus-Impfstoff vorgelegt. Den Angaben zufolge ist das Vakzin effektiver als das von Astrazeneca und hat weniger Nebenwirkungen. Valneva-Papiere verteuerten sich in Paris sogar um 36 Prozent.

    Walt Disney: Die Aktie verlor 3,1 Prozent. Barclays hatte die Aktie von „übergewichtet“ auf „gleichgewichtig“ herabgestuft und verwies auf Bedenken hinsichtlich einer deutlichen Wachstumsverlangsamung des Streaming-Dienstes Disney plus.

    Albertsons: Albertsons verdiente im letzten Quartal 64 Cent pro Aktie und übertraf damit die Schätzungen von 45 Cent pro Aktie. Auch der Umsatz übertraf die Prognosen. Der Supermarktbetreiber hat seine Quartalsdividende um 20 Prozent auf 12 Cent pro Aktie erhöht. Seine Aktien stiegen 2,4 Prozent.

    Netflix: Der Streaming Dienst schätzt den Wert seiner Erfolgsserie „Squid Game“ laut einem internen Dokument von Bloomberg auf fast 900 Millionen US-Dollar. Die Produktion der südkoreanischen Serie kostete nur 21,4 Millionen US-Dollar. Zum Börsenstart fällt die Aktie um 0,6 Prozent.

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