Buch über Charlie Munger: So tickt Warren Buffetts engster Vertrauter
Der russische Oligarch Roman Abramowitsch, laut der "Forbes"-Liste der reichsten Menschen der Welt mit einem Vermögen von 7,6 Milliarden Dollar auf Platz 151, ist nicht nur Besitzer des FC Chelsea und teurer Gemälde, sondern auch ein Fan großer Schiffe. Neben der Yacht Pelorus, der Yacht L´Ecstasea und zwei U-Booten besitzt er mit der L´Eclipse (im Bild) die zweitgrößte Yacht der Welt. Das Schiff ist 163 Meter lang.
Foto: dpaAuf 50 Milliarden US-Dollar wird das Vermögen des mexikanischen Telekommunikationsunternehmers Carlos Slim (Rang 4 der "Forbes"-Liste) geschätzt. Das Soumaya-Museum in Mexiko City (im Bild) beherbergt seine Kunstsammlung mit einem geschätzten Wert von 700 Millionen US-Dollar. Slim gehört die größte Auguste-Rodin-Sammlung außerhalb Deutschlands - darunter die berühmte Statue "Der Denker".
Foto: dapdFußball ist in Deutschland ja ein verbreitetes Hobby. Dietmar Hopp (Mitgründer von SAP) ist allerdings nicht nur Zuschauer, sondern auch Sponsor des Bundesliga-Fußballvereins TSG 1899 Hoffenheim. Auf der "Forbes"-Liste steht er auf Rang 146 (7,9 Milliarden Dollar).
Foto: dpaEine chinesische Teetasse aus dem 15. Jahrhundert für 36 Millionen Dollar: Der Besitzer, Liu Yiqian (nicht abgebildet) verfügt über ein Vermögen von 3,4 Milliarden Dollar.
Foto: dpaLawrence Joseph Ellison, genannt "Larry", Gründer des Softwareunternehmens Oracle, ist einer der reichsten Menschen der Welt. Das "Forbes"-Magazin führt ihn für das Jahr 2016 mit einem Vermögen von 43,6 Milliarden US-Dollar auf Platz 7 der Liste der reichsten Leute der Welt.
Ellison, der Mathematik studiert hat, jedoch aufgrund eines Todesfalls in der Familie durch die Abschlussprüfungen fiel und deshalb die Uni ohne Abschluss verließ, ist Unterzeichner der "Giving Pledge": Er versprach, 95 Prozent seines Vermögens für wohltätige Zwecke einzusetzen. Ein teures Hobby kann er sich dennoch leisten: Ellison nimmt mit dem von ihm als "Oracle Racing" gegründeten Team "BMW Oracle Racing" am America´s Cup, einer Segelregatta, teil.
Dem Hedgefondsmanager Steven A. Cohen (12,7 Milliarden Dollar, Platz 72 der "Forbes"-Liste) gehört diese Skulptur ("Zeigender Mann" von Alberto Giacometti). Außerdem in seinem Besitz: Werke von Manet, Monet, Francis Bacon, Cézanne, Warhol, Gauguin, van Gogh, Roy Lichtenstein, Matisse, Modigliani, Picasso und Gerhard Richter.
Foto: REUTERSEin Weingut im Bordeaux (das Cheval Blanc) teilen sich Bernard Arnault und Baron Albert Frére. Frére ist Finanzinvestor, Arnault (Platz 14 auf der "Forbes"-Liste, 34 Milliarden Dollar Vermögen) Mehrheitseigner bei Christian Dior und Chef von LVMH. Ein großes Grundstück als Hobby gönnt sich auch Mark Zuckerberg (Facebook, 44,6 Milliarden Dollar Vermögen, Platz 6 auf der Forbes-Liste). Er kaufte sich im Norden der Insel Kauai (zu Hawaii) ein Grundstück für 120 Millionen Dollar.
Foto: APEin Vermögen von 10,7 Milliarden Dollar: Das ist Platz 94 auf der "Forbes"-Liste der Milliardäre. Der Mann, der diesen Platz einnimmt, besitzt dieses ungewöhnliche Fahrzeug: Es ist ein Lotus Esprit - das Unterwasserauto aus "James Bond 007: Der Spion, der mich liebte". Fast eine Million Dollar kostete das Gefährt, das Elon Musk (SpaceX, Tesla Motors) gehört.
Foto: REUTERSDer reichste Mann der Welt ist Bill Gates mit einem Vermögen von 75 Milliarden US-Dollar. Während Gates, Mitinitiator der "Giving Pledge", Teile seines Vermögens in Gemälde und Handschriften wie etwa den "Codex Leicester" von Leonardo da Vinci steckt (30,8 Millionen Dollar) und Golf und Bridge spielt, ist Microsoft-Mitgründer Paul Allen (Rang 40, 17,5 Milliarden Dollar) eher auf Abenteuer aus: Dieses Foto eines Wracks, vermutlich eines japanischen Kampfschiffes aus dem Zweiten Weltkrieg, schoss Allen auf einer Tauchfahrt in den Philippinen. Das Taucher-Hobby teilt Allen übrigens mit Amazon-Gründer Jeff Bezos (Rang 5, 45,2 Milliarden Dollar), der darüber hinaus 2007 den Betrag von 42 Millionen Dollar in "The Clock of The Long Now", eine Uhr, die die Zeit für 10.000 Jahr lang genau anzeigen soll, investiert hat.
Foto: APDa glitzert doch was am Handgelenk: Der privat eher unauffällig lebende Warren Buffett (Rang 3 auf der Forbes-Liste, 60,8 Milliarden US-Dollar), der seit 1958 im gleichen Haus in Omaha wohnt, 2010 Mitinitiator der "Giving Pledge" war und bereits 2006 versprochen hatte, 85 Prozent seines Vermögens an Stiftungen zu geben und damit für wohltätige Zwecke einsetzen zu wollen, trägt immerhin eine goldene Rolex. Das Modell soll nach Medienangaben im vier-bis fünfstelligen Preisbereich zu finden sein.
Foto: APIhre gemeinsamen Auftritte bei der jährlichen Hauptversammlung von Berkshire Hathaway sind legendär. Sie ähneln mehr einer unterhaltsamen Talkshow oder einem Volksfest, denn einem jährlichen Aktionärstreffen. Und das ist nicht nur dem weltbekannten Warren Buffett geschuldet, sondern auch seinem Partner Charlie Munger.
In den Medien, vor allem in den deutschsprachigen, ist es aber vor allem Buffett, der mit seinen markigen Sprüchen zitiert und ob seiner Anlageerfolge gefeiert wird. Dabei steht ihm Munger in nichts nach. Das zeigt auch ein neues Buch über den Vizepräsidenten von Berkshire Hathaway.
Charlie Munger ist eine Art „Alter Ego“ von Buffett, die graue Eminenz von Berkshire Hathaway. Die beiden arbeiten bereits seit fast 40 Jahren zusammen. Der heute 91-jährige Munger, studierter Jurist, übernahm den Posten des Vize-Geschäftsführers bei Berkshire Hathaway, nachdem seine eigene Investmentfirma 1978 von Warren Buffett gekauft wurde. Da wundert es wenig, dass der Superinvestor und sein Geschäftspartner ziemlich ähnlich denken – und natürlich dieselbe Investmentphilosophie verfolgen.
Das belegen auch die vielen Zitate, mit denen das Buch gespickt ist und die Autor Griffin analysiert. Munger ist extrem belesen, ein Verfechter der sogenannten Weltklugheit. „Man muss die großen Ideen der großen Fachrichtungen kennen und sie routinemäßig nutzen – alle, nicht nur ein paar davon“, wird Munger zitiert.
„Der grüne Teppich ist gelandet, und zwar in der Mitte dieses Landes.“
Winfried Kretschmann, Ministerpräsident in Baden-Württemberg (Die Grünen), zur Zukunft seiner Partei nach dem Wahlsieg bei den Landtagswahlen
Foto: REUTERS„Die AfD wird auch bei einer Beruhigung der Flüchtlingskrise nicht automatisch wieder verschwinden.“
Matthias Jung, Chef der Forschungsgruppe Wahlen, nach dem Triumph der rechtspopulistischen Partei bei den Landtagswahlen
Foto: dpa„Mit uns ist wieder zu rechnen!“
Christian Lindner, FDP-Parteivorsitzender, über den Erfolg bei den Landtagswahlen
Foto: dpa„Die EZB bewegt sich mittlerweile außerhalb ihres Mandats. Die Grenzen zur direkten Staatsfinanzierung werden fließend. Die Entscheidung von heute war ein weiterer Schritt in die falsche Richtung.“
Gertrud Traud, Chefvolkswirtin der Helaba, zur Niedrigzinspolitik der EZB
Foto: Presse"Doktor Draghi hat die Dosis deutlich erhöht. Aber die Medizin wird nicht wirken, auch wenn man die Dosis erhöht."
Jörg Krämer, Chefvolkswirt der Commerzbank, über die Entscheidung des EZB-Präsidenten Mario Draghi, den Leitzinssatz auf null Prozent zu setzen
Foto: Presse"Das ist eine verbotene Subventionspolitik zur Stützung von Zombie-Banken und konkursgefährdeten Staaten."
Hans-Werner Sinn, Präsident des ifo Instituts, zur Niedrigzinspolitik der EZB
Foto: dpa„Wir wären besser dran, wenn wir das Geld unter eine Matratze stecken würden.“
Warren Buffett, US-Starinvestor über die niedrigen Zinsen in Europa
Foto: AP„Das Schließen der Balkanroute verläuft planmäßig, und diese Uhr wird nicht zurückgedreht.“
Johanna Mikl-Leitner, Innenministerin von Österreich
Foto: dpa„Man macht Amerika nicht wieder groß, indem man alles los wird, was es einst groß gemacht hat.“
Hillary Clinton, Präsidentschaftskandidatin der Demokraten, über ihren republikanischen Kontrahenten, Donald Trump, der Amerika wieder „groß“ machen will
Foto: REUTERS„Die Leute lieben Schnäppchen. Wir glauben, dass das Geschäft mit Outlets in Deutschland noch ganz am Anfang steht.“
Jerry Storch, Chef der kanadischen Hudson’s Bay Company (HBC), über die Investition von mehr als einer Milliarde Euro in die Warenhauskette Kaufhof
Foto: dpa„Der einzige Weg, um an Informationen zu kommen, wäre das Schreiben einer neuen Software.“
Tim Cook, Apple-Chef, zur Weigerung, den US-Behörden bei der Entschlüsselung von iPhone-Daten zu helfen
Foto: dpa„Ich glaube nicht, dass ich etwas trage, das nicht auf Flohmärkten gekauft wurde.“
Ingvar Kamprad, Gründer des schwedischen Möbelhändlers Ikea
Foto: REUTERS„Der Harem war eine Schule für Mitglieder der osmanischen Dynastie und eine Lehreinrichtung, in der Frauen auf das Leben vorbereitet wurden.“
Emine Erdoğan, Ehefrau des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan
Foto: AP„Teile meiner damaligen Arbeit entsprechen nicht den Maßstäben, die ich an mich selber stelle.“
Ursula von der Leyen, Bundesverteidigungsministerin (CDU), zu Plagiatsvorwürfen in ihrer Doktorarbeit
Foto: dpa„Ich war machtlos.“
Lee Sedol, Südkoreaner und weltbester Profi im Brettspiel Go, über seine Niederlage gegen die selbstlernende Google-Software AlphaGo
Foto: REUTERSAlle Klugheit der Welt sei nicht in einem einzigen akademischen Fach zu finden. „Das ist der Grund, warum Literaturprofessoren in einem weltlichen Sinn im Großen und Ganzen so wenig klug sind. Sie haben nicht genug Modelle im Kopf.“ Aussagen wie diese zeigen, dass Munger kein Blatt vor den Mund nimmt.
Hauptsächlich geht es in dem Buch aber natürlich um den Investmentstil des Super-Duos. Und hier hämmert der Autor seinen Lesen fasst schon im Minutentakt ein, dass die beiden Value-Investing „nach Graham“ betreiben. Das hat man als aufmerksamer Leser nach ein paar Seiten begriffen und muss es nicht in 15 Zeilen fünfmal oder mehr lesen.Benjamin Graham ist der Vater des Value-Investings, Professor und Lehrmeister von Warren Buffett. Munger und Buffett haben seinen Stil allerdings weiterentwickelt und verfeinert. Nichtsdestotrotz wandeln sie auf den Spuren Grahams.
An mancher Stelle wünscht man sich ausführlichere Erklärungen. Das Verständnis vieler Fachbegriffe setzt der Autor voraus – Börsenneulinge dürfte er damit überfordern. Zwar gibt es ein Glossar, doch das geht oft nicht weit genug. Beispielrechnungen etwa zum inneren Wert eines Unternehmen wären hilfreich. „Wir müssen uns mit den Dingen beschäftigen, die wir verstehen können“, sagt schließlich sogar Munger selbst.
Und auch wenn es um die Qualität des Managements geht – für Munger ein wichtiger Punkt bei seinen Anlageentscheidungen – werden die Leser alleine gelassen. Wer Maßstäbe erwartet, die er als Anleger selber anwenden kann, wird enttäuscht.
Rang 10: DaVita HealthCare Partners und DirecTV
(Davita: WKN 897914; DirectTV: A1J1EZ)
DaVita HeathCare Partners ist eines der größten Nierenpflege-Unternehmen Amerikas mit mehr als 41.000 Beschäftigten. Warren Buffett hält 17 Prozent der Anteile – das entspricht einem Wert von 2,9 Milliarden US-Dollar. Genauso viel ist Buffetts sechs-Prozent-Beteiligung an DirecTV wert, dem größten Pay-TV-Anbieter der Welt mit rund 20 Millionen zahlenden Kunden.
Quelle: DPA
Foto: dpaRang 9: U.S. Bancorp
(WKN 917523)
Das Unternehmen mit Hauptsitz in Minneapolis ist die fünftgrößte Bank der Vereinigten Staaten. Die Einlagen haben einen Wert von 341 Milliarden US-Dollar. Buffett besitzt 4,7 Prozent der Aktien – das entspricht einem Wert von 3,6 Milliarden Dollar.
Foto: APRang 8: Procter & Gamble
(WKN 852062)
Der Konsumgüterkonzern Procter & Gamble ist bekannt für Marken wie Always, Braun, Dolce & Gabana, Febreze, Gilette, Pampers und viele mehr. Im vergangenen Jahr machte P&G einen Umsatz von mehr als 83 Milliarden Dollar. Buffett hält über seine Holding Berkshire Hathaway zuletzt 1,9 Prozent im Wert von 3,8 Milliarden Dollar.
Foto: dapdRang 7: Walmart
(WKN A14PRL)
Walmart ist mit fast 500 Milliarden Dollar Jahresumsatz das umsatzstärkste Unternehmen der Welt. Wegen der Ausbeutung des ohnehin schon schwachen Arbeitsrechts in den USA steht Walmart immer wieder in der Kritik. Den Wert des Investments für Buffett schmälert das allerdings nicht. Die 1,8-Prozent-Aktienanteile, die Buffett besitzt, sind rund vier Milliarden Dollar wert.
Foto: APPlatz 6: Munich Re
(WKN 843002)
Das einzige deutsche Unternehmen auf der Liste ist die Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft Munich RE. Der Jahresumsatz betrug zuletzt 56,31 Milliarden Dollar. Buffett hält 11,6 Prozent der Anteile – das entspricht einem Wert von 4,4 Milliarden Dollar.
Foto: dpaRang 5: American Express
(WKN 850226)
Als Buffett 1994 bei der Kreditkartenfirma American Express einstieg, investierte er 1,3 Milliarden Dollar. Der 15-Prozent-Anteil, den er damit erwarb, ist heute 11,7 Milliarden Dollar wert – ein lohnendes Investment.
Foto: APRang 4: IBM
(WKN 851399)
IBM hat seit Jahren mit Umsatzrückgängen zu kämpfen. Auch der Aktienwert hat in den vergangenen drei Jahren um 20 Prozent nachgelassen – im gleichen Zeitraum legte der Dow Jones um 35 Prozent zu.
Foto: REUTERSPlatz 3: Coca Cola
(WKN 850663)
Buffetts Vorliebe für den Getränkeriesen ist hinlänglich bekannt. Im Alter von sechs Jahren verdiente der Milliardär sein erstes Geld, indem er Coca-Cola-Sixpacks für 25 Cent kaufte und die einzelnen Flaschen für jeweils fünf Cent wieder verkaufte. Schon damals wusste er, wir man aus Cola Kapital schlägt. Sein heutiger Anteil am Konzern betrug zuletzt gut neun Prozent und ist etwa 15,8 Milliarden Dollar wert.
Foto: REUTERSPlatz 2: Kraft Heinz
(WKN A14TU4)
Gemeinsam mit dem brasilianischen Investmentfonds 3G hatte Buffets Fonds Berkshire Hathaway Heinz im Jahr 2013 für 23 Milliarden Dollar gekauft. Buffett fädelte die im März beschlossene Megafusion der Lebensmittelriesen Heinz Ketchup und Kraft Foods mit ein. Nun ist er mit gut 26 Prozent bzw. etwa 23,5 Milliarden Dollar am fusionierten Konzern beteiligt.
Foto: REUTERSPlatz 1: Wells Fargo
(WKN 857949)
Wells Fargo ist die größte Position im Portfolio von Berkshire Hathaway. Knapp neun Prozent hält Buffett an der US-Großbank. Der Anteil entspricht einem Marktwert von etwa 25,4 Milliarden Dollar.
Foto: REUTERS
Trotzdem ist das Buch lesenswert. Es enthält viele amüsante Anekdoten. Dem Autor geht es nicht nur um die Investmentstrategie Mungers, sondern auch um seine Denkstrukturen. Das Buch ist keine klassische Biographie, enthält aber viele biographische Elemente. Es ist auch kein klassisches Sachbuch, trocken, voller Zahlen und Formeln. Im Gegenteil. Es ist vor allem die Lebenserfahrung von Munger, die begeistert – und sein Bündel interdisziplinärer Denkmodelle und -ansätze aus Wirtschaft, Psychologie und Philosophie.
Seine Erfahrungen würden Munger zu einem besseren Anleger machen, so der Autor. Der 91-Jährige schaffe es, Emotionen und seine Anlagen strikt zu trennen und so die üblichen psychologischen Fallstricke zu meiden. „Die Unfähigkeit, richtig mit psychologischer Verleugnung umzugehen, ist ein verbreiteter Weg in die Pleite“, wird Munger zitiert. Oder anders ausgedrückt: „Die Idee, objektiv und leidenschaftslos zu sein, wird nie überholt sein.“
Ein gut lesbares Buch, gespickt mit vielen Anekdoten und noch mehr Zitaten. Letztere sind zwar etwas gewöhnungsbedürftig gelayoutet – die Quellenangabe ist größer gedruckt als das Zitat selbst –, aber grundsätzlich sehr unterhaltsam. Für Buffett-Fans ein absolutes Muss – und für leidenschaftliche Börsianer auch. Oder um es mit Munger zu sagen: „Was ist am wichtigsten: Leidenschaft oder angeborene Kompetenz? Berkshire Hathaway ist voll mit Leuten, die eine merkwürdige Leidenschaft für ihr eigenes Unternehmen hegen. Ich würde sagen, dass sie wichtiger ist als Intellekt.“