
In Zeiten schwindender Rentenansprüche sind Immobilien eine beliebte Form der Altersvorsorge. Einer Befragung von Interhyp und ImmobilienScout24 ergab, dass das für 54 Prozent das wichtigste Kaufmotiv ist.
Ähnlich wichtig ist die Ausnutzung der günstigen Zinsen – die liegen mit 46 Prozent auf Rang zwei.
Doch nicht nur rationale Gründe beeinflussen den Immobilienkauf. So gab etwa die Hälfte der 2161 Befragten im März 2015 an, dass sie sich mit dem Kauf einer Immobilie frei entfalten wollten.
Die fünf emotionalsten Motive für einen Immobilienkauf
32 Prozent und damit jeder Dritte der 2161 Befragten gab an, er wolle einen Wert schaffen, den er vererben könne.
Für 37 Prozent der Befragten ist das gute Gefühl, ein eigenes Dach über den Kopf zu haben, ein wichtiges Kaufkriterium.
Eine Immobilie kaufen, um unabhängig vom Vermieter zu sein, macht für 38 Prozent der Befragten Sinn.
40 Prozent wollen mit dem Kauf einer Immobilie ein eigenes Zuhause schaffen.
Der Hälfte der Befragten kauft eine Immobilie wegen des Gestaltungsspielraums.
Michiel Goris, Geschäftsführer von Interhyp AG, sagt: „Das Umfrageergebnis zeigt, dass auch emotionale Motive wie freie Entfaltung, Sicherheit und Unabhängigkeit zusätzliche entscheidende Treiber für den Kauf von Wohneigentum sind.“
Nur jeder Neunte gab an, dass ausschließlich finanzielle Gründe eine Rolle beim Immobilienkauf spielen. Die Mehrheit von ihnen: Kapitalanleger. 39 Prozent der Kapitalanleger gab an, dass Emotionen keinen Einfluss bei ihrer Kaufentscheidung spielten.