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Geldpolitik EZB versorgt Banken mit Langfristkrediten

330,5 Milliarden besorgten sich die Banken von der Europäischen Zentralbank. Das ist wesentlich mehr als beim letzten Refinanzierungsgeschäft im vergangenen Dezember.

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Die Konditionen für die Langfristkredite an die Geldhäuser wurden in der Coronakrise nochmals günstiger ausgestaltet. Quelle: dpa

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat die Banken des Währungsraums in der Coronakrise mit reichlich Langfristkrediten versorgt. In einem speziellen Refinanzierungsgeschäft (TLTRO) besorgten sich die 425 teilnehmenden Banken insgesamt 330,5 Milliarden Euro, wie die EZB am Donnerstag in Frankfurt mitteilte.

Das ist deutlich mehr als bei dem jüngsten Geschäft ähnlicher Art im Dezember. Damals wurden nur etwas mehr als 50 Milliarden Euro nachgefragt.

Der Zins für die Kredite mit dreijähriger Laufzeit richtet sich nach der Kreditvergabe der Banken. Reichen die Geldhäuser den Zentralbankkredit in die Wirtschaft weiter, können sie sogar die Belastungen durch den negativen Einlagenzins („Strafzins“) reduzieren.

Die TLTROs sind die dritten ihrer Art. Die Konditionen wurden in der Corona-Krise nochmals günstiger ausgestaltet.

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