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Hans Christian Müller-Dröge Redakteur

Wir Journalisten haben drei Aufgaben: aufdecken, kommentieren und erklären. Ich selbst will vor allem Letzteres - erklären, die Welt erklären, vor allem die komplexe Wirtschaftswelt, so gut ich es eben kann. Und am liebsten tue ich das mit statistischen Daten. Das mag komisch klingen, denn Daten gelten als trockene Materie ohne Leben. Aber tatsächlich stecken in ihnen viele spannende Geschichten - etwa darüber, wo unser Wohlstand herkommt, wo unsere drängendsten Probleme liegen und worüber wir wie denken. Mit Worten lässt sich die Wahrheit verstecken, mit Daten nicht. Und so gehört es oft zu meiner Arbeit, stundenlang auf Zahlenreihen in Excel zu starren, bis sich endlich ein spannender Trend erkennen lässt und bis ich endlich einen Weg finde, die Daten in einer verständlichen Grafik aufzubereiten. Aber es lohnt sich - finde ich.

Mein journalistisches Handwerk habe ich an der Kölner Journalistenschule gelernt. Dazu habe ich Volkswirtschaft und Politik studiert, später im Fach Wettbewerbsökonomie promoviert. Seither weiß ich praktisch alles darüber, wie sich Benzinpreise an Tankstellen entwickeln - auch wenn mir das im Alltag wenig nützt. Seit 2012 arbeite ich beim Handelsblatt in Düsseldorf, leben tue ich aber in Köln - in der alten schönen Südstadt.

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Hans Christian Müller-Dröge - Redakteur

Handelsblatt-VWL-Ranking 2017 Zürichs Ökonomen holen Platz eins

Das neue Ranking der VWL-Fakultäten zeigt: Nirgendwo gibt es so forschungsstarke Volkswirte wie an der Uni Zürich. Viele Stars wechselten zuletzt hierhin – nicht zuletzt wegen der vielen Freiheiten.
von Hans Christian Müller-Dröge

Handelsblatt-VWL-Ranking 2017 Die neuen Stars der Volkswirtschaftslehre

Mehr als 3000 Ökonomen aus dem deutschsprachigen Raum wurden für das Handelsblatt-Ranking der forschungsstärksten Volkswirte berücksichtigt. Die Liste der Top 100 zeigt: Auch mit Nischen-Themen kommt man ganz nach oben.
von Hans Christian Müller-Dröge

Handelsblatt-Ranking 2015 Die Ökonomen der Uni München forschen am meisten

An keiner anderen Uni publizieren die Forscher so viele gute Fachartikel wie in der bayrischen Hauptstadt, zeigt das neue Ranking der Fakultäten. Deutlich zurückgefallen ist der Sieger der beiden Vorjahre, Mannheim.
von Hans Christian Müller-Dröge

Handelsblatt-VWL-Ranking 2015 Züricher Ökonom forscht am meisten

Alle zwei Jahre lässt das Handelsblatt untersuchen, wie viele Studien die Ökonomen im deutschsprachigen Raum in den Fachzeitschriften unterbringen konnten. Wer hat gewonnen, wer konnte aufsteigen?
von Hans Christian Müller-Dröge

Kommentar Exportboom mit Schattenseiten

Es liegt nicht nur am billigen Euro: Die deutschen Exporte steigen weiter, auch die in die Euro-Zone. Das schiebt die ganze Ökonomie an, verschlimmert aber ein Problem: Das der hohen Leistungsbilanzüberschüsse.
von Hans Christian Müller-Dröge

Interview mit Stefan Kooths „Müssen aufpassen, dass sich die Wirtschaft nicht überhitzt“

Der Wirtschaft geht es gut, sagt der Konjunkturchef des Kieler IfW, Stefan Kooths – vielleicht sogar zu gut. Kann denn eine Ökonomie zu stark expandieren? Ja, meint Kooths – er fürchtet eine Anpassungsrezession.
von Hans Christian Müller-Dröge

Zankapfel Länderfinanzausgleich Von Geberländern und Nehmerländern

Ständig Streit um den Länderfinanzausgleich: Geberländer wollen weniger zahlen, Nehmerländer nicht weniger bekommen. Und bei Ländern wie NRW ist gar nicht klar, was von beidem sie sind. Wir bringen Licht ins Dunkel.
von Hans Christian Müller-Dröge

Konjunkturentwicklung Die Bremse aus Fernost

Finanzexperten macht laut dem aktuellen ZEW-Index die deutsche Konjunktur Sorgen. Die Ursachen liegen vor allem in den Industriebranchen. Doch die Nachfrage nach Made-in-Germany könnte woanders wieder steigen.
von Hans Christian Müller-Dröge

Kommentar zu BIP-Zahlen Es tuckert nur noch in Deutschland

Deutschland erlebt nur einen soliden Aufschwung, die Wirtschaft wächst im ersten Quartal gerade mal um 0,3 Prozent. Die Zahlen lösen keine Begeisterung aus – dafür gibt es mehrere Gründe.
von Hans Christian Müller-Dröge

Patrick Artus im Interview „Vom Euro-Verfall profitieren andere viel mehr als Deutschland“

Der französische Top-Ökonom Patrick Artus sorgt sich um die deutsche Wirtschaft. Noch läuft es gut, sagt der Chefvolkswirt der Natixis-Bank, doch bald wohl nicht mehr. Schuld ist vor allem die stagnierende Produktivität.
von Hans Christian Müller-Dröge