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Altersgrenzen Ruhestand verboten

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Mit 55 Jahren ist Oliver Zipse gerade noch jung genug für den Posten als BMW-Chef. Quelle: dpa

Während die Bundesbank die Rente mit 70 vorschlägt, setzen viele deutsche Konzerne noch immer Altersgrenzen für ihre Vorstände. Das soll Zukunftsfähigkeit demonstrieren und Talente anlocken. Ist das wirklich sinnvoll?

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Es klang nach einem skurrilen Scherz, als Anfang Juli dieses Jahres beim Autokonzern BMW ein Nachfolger für den scheidenden Chef Harald Krüger gesucht wurde. Mit Entwicklungschef Klaus Fröhlich und Produktionsvorstand Oliver Zipse schienen sich zwei Kandidaten aufzudrängen. Hätte es da nicht einen Haken gegeben: Nach den Regeln des Hauses wäre keiner der beiden in der Lage gewesen, mehr als eine volle Amtszeit von vier Jahren zu absolvieren. Dafür sind die beiden Männer schlichtweg zu alt. Für Fröhlich mit seinen 59 Jahren hätte BMW die selbst gesetzte Regel, wonach kein Vorstand älter als 60 Jahre sein soll, gleich lockern müssen. Am Ende wurde es Zipse, 55 Jahre alt. Und seither steht die Frage im Raum, ob die Altersgrenze bei seiner nächsten Vertragsverlängerung gekippt wird.

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