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Arbeitsrechtler verrät Warum Top-Manager heute schneller gefeuert werden

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Michael Kliemt ist ein deutscher Arbeitsrechtler. Quelle: PR

Die Affäre um Carlos Ghosn bei Renault weitet sich aus. Wenn Top-Manager juristische Hilfe brauchen, rufen sie Michael Kliemt. Der Rechtsanwalt über typische Fallen im Arbeitsvertrag – und die beste Methode, um eine hohe Abfindung auszuhandeln.

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WirtschaftsWoche: Herr Kliemt, in 20 Jahren als Arbeitsrechtler haben Sie etwa 2000 Manager beraten. Wie oft treffen Sie Klienten in U-Haft?
Michael Kliemt: Das sind die Ausnahmen – zum Glück.

Sind prominente Klienten wie Ex-Audi-Chef Rupert Stadler gut für Ihren Ruf oder nicht?
Sie sind vor allem kompliziert zu betreuen. Mit einem Klienten in U-Haft kann ich nicht mal eben telefonieren oder eine E-Mail austauschen, um ihn zu fragen, ob er mit der Höhe einer Abfindung einverstanden ist. Selbst ich als Arbeitsrechtsanwalt brauche eine Besuchserlaubnis. Und die kann Tage dauern. Wenn man Pech hat, sitzt bei jedem Besuch im Gefängnis ein Strafvollzugsbeamter oder gar ein Staatsanwalt daneben. Nein, Häftlinge verlangen viel mehr Aufwand als „normale“ Klienten.

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