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Astrologie für Nerds Über Sinn und Unsinn von Persönlichkeitstests

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Ausbruch: Der Charakter ist nichts Fixes, sondern kann sich durch Zeit und Erfahrung verändern Quelle: Illustration: Daniel Stolle

Millionen von Menschen absolvieren jedes Jahr den berühmtesten Persönlichkeitstest der Welt. Dabei basiert der auf fragwürdigen Methoden. Wer die Persönlichkeit von Mitarbeitern nur nach Typen sortiert, greift zu kurz.

Wer Thomas Lorenz kennenlernen will, muss nur auf seine Visitenkarte schauen. Darauf stehen vier Buchstaben: E, N, T, J. Wenn Eingeweihte das Kürzel sehen, sagt der Chef der Beratung A-M-T Management Performance, wüssten sie gleich, wer sie erwartet: ein entscheidungsfreudiger Stratege, der offen ist für andere und für Veränderung, der gerne abstrakt-logisch denkt und sorgfältig plant.

Merve Emres Typ ist ebenfalls ENTJ. Aber die Professorin der Universität Oxford käme nie auf die Idee, das Kürzel auf ihre Visitenkarte zu drucken. Die Literaturwissenschaftlerin hat Mitte September ihr Buch „The Personality Brokers“ veröffentlicht, das weltweit Wellen schlägt. Denn Emre widmet sich darin dem berühmtesten Persönlichkeitstest der Welt – dem Myers-Briggs-Typenindikator, kurz MBTI. Oder besser: Sie rechnet ab mit dem Test, der für die Personalauswahl der meisten globalen Konzerne von zentraler Bedeutung ist.

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