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Wirecard Den „Elefanten aus dem Raum führen“

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Wirecard-Chef Markus Braun bei der Bilanz-Pressekonferenz. Quelle: REUTERS

Der Geschäftsausblick des Zahlungsdienstleisters Wirecard sieht wieder einmal sehr gut aus. Doch neue Vorwürfe kratzen am Image – und was der gefeierte Deal mit Softbank wirklich taugt, muss sich erst noch zeigen.

Als Markus Braun den Konferenzraum betritt, versammeln sich gleich fünf Fotografen vor ihm und knipsen wild drauf los. Der Vorstandschef des Finanzdienstleisters Wirecard wirkt gelassen, mit einem breiten Lächeln auf den Lippen. Die Bilanz-Pressekonferenz des Unternehmens war sonst eher eine familiäre Veranstaltung. An diesem Donnerstag sitzen mehr als 40 Journalisten und Analysten im Raum. Der Vorstandschef sagt selbst, dass er so viel mediale Aufmerksamkeit gar nicht gewohnt sei.

Seit Ende Januar hat die britische Wirtschaftszeitung Financial Times (FT) immer wieder schwere Vorwürfe gegen Wirecard erhoben. Im Kern ging es um den Verdacht der Bilanzmanipulation bei einer Tochtergesellschaft in Asien. Von zweifelhaften Geschäftsbeziehungen und Scheinrechnungen war die Rede. Wirecard hatte die Vorwürfe im Kern stets bestritten, dennoch fiel der Aktienkurs nach den diversen Berichten mehrfach drastisch. Gleich zu Beginn der Veranstaltung ging Braun darauf ein. Diesen „Elefanten“ wollte er erst einmal „aus dem Raum führen.“

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