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Geldanlage Bitcoin-Gewinne im Steuerparadies

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Bitcoin, Regen Quelle: Fotolia, Montage

Vermögende horten Spekulationsgewinne mit Bitcoin im Ausland, um weniger Steuer zu zahlen. Wie das geht, welche Regeln für Privatanleger gelten.

Gibraltar ist nicht nur klimatisch attraktiv, die britische Kronkolonie zieht auch Steueroptimierer an, die ihre Abgabenlast senken wollen. Neuerdings sind unter denen auch Vermögende, die mit Bitcoin oder anderen Kryptowährungen hohe Gewinne gemacht haben. Um weniger Steuern zahlen zu müssen, haben sie Auslandsgesellschaften gegründet, die mit Bitcoin an der Börse handeln. Die erzielten Gewinne sind am Sitz des Unternehmens, beispielsweise Gibraltar, gar nicht oder nur minimal zu versteuern.

In Deutschland dagegen wären Gewinne auf Bitcoin, die Anleger innerhalb einer Haltefrist von einem Jahr erzielt haben, voll steuerpflichtig. Das Finanzamt setzt dabei den persönlichen Einkommensteuersatz an. Das macht Steuerstrategien so attraktiv – insbesondere für Vermögende, die den Spitzensteuersatz zahlen.

 
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