Luxusschmuck So ticken Deutschlands Edeljuweliere

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Deutscher Schmuck sieht nicht nur gut aus, sondern ist auch einzigartig – und kommerziell erfolgreich. Ein Besuch in den Manufakturen der Topdesigner.

So sieht Schmuck aus Deutschland aus. Quelle: Hemmerle

Wer die Werkstatt betritt, muss an der Walze vorbei. Gut 90 Jahre alt und mehr als 250 Kilogramm schwer ist die gusseiserne Maschine. Für die Besitzer der Werkstatt hat diese Walze nicht nur optischen Reiz, sondern auch emotionale Bedeutung: Sie erinnert die Hemmerles daran, woher sie kommen – und wie weit sie es gebracht haben.

Im Jahr 1893 übernahmen Joseph und Anton Hemmerle einen Goldschmiedebetrieb in München, spezialisiert auf die Herstellung von Orden und Medaillen. Zwei Jahre später durften sich die Brüder bereits Königlich Bayerische Hoflieferanten nennen – und mit der Walze presste das Duo früher Gold- und Silberlegierungen in Form.

Heute leistet sich die Schmuckmanufaktur den Luxus, die Formen anliefern zu lassen. „Das ist aber auch der einzige Arbeitsschritt, den wir uns teilweise sparen“, sagt Christian Hemmerle. Der 37-Jährige führt das bald 125 alte Familienunternehmen zusammen mit seiner Frau Yasmin und seinen Eltern.

Teurer Glanz: Beim Ehepaar Hemmerle kann ein Schmuckstück auch mal mehrere Millionen Euro kosten. Quelle: Hemmerle
 
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