WiWo App Jetzt gratis testen
Anzeigen

Iran-USA-Konflikt „Manche Unternehmen werden vom Krieg profitieren“

Premium
Quelle: imago images

Der deutsch-iranische Unternehmensberater Dawood Narzirizadeh erklärt, wie sich deutsche Unternehmen im Iran auf einen möglichen Krieg vorbereiten und warum dort weit mehr Firmen aktiv sind als offiziell angegeben.

  • Artikel teilen per:
  • Artikel teilen per:

WirtschaftsWoche: Der Konflikt Iran-USA eskaliert zunehmend. Gerade kündigten die USA an, weitere Soldaten in den Nahen Osten zu schicken. Sie beraten deutsche Unternehmen im Iran. Wie bereiten Sie die Unternehmen auf einen möglichen Krieg vor?
Dawood Narzirizadeh: Rund 50 Prozent der deutschen Unternehmen mit Irangeschäft haben aufgrund der US-Sanktionen das Land ohnehin bereits verlassen. Die 50 Prozent, die noch vor Ort sind, haben massiv auf lokales Personal umgestellt. Das Kriegsszenario wurde von den deutschen Unternehmen in der Regel bereits vor der aktuellen Eskalation aus betriebswirtschaftlichen Gründen eingeplant.

Aktuell treffen die Unternehmen noch weitere Maßnahmen, um sich für den Fall der Fälle zu rüsten. Was aber auch festzustellen ist: Kaum ein Unternehmen im Iran redet offen über diese Vorbereitungen und über die Möglichkeit eines Krieges. Niemand will der Kriegsrhetorik weiter Nahrung liefern oder diese Eskalation vorantreiben.

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie unbegrenzten Zugriff auf alle Inhalte der WirtschaftsWoche.

4 Wochen kostenlos testen

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Diesen Artikel teilen:
  • Artikel teilen per:
  • Artikel teilen per:
© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%