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Türkei Der unmögliche Spagat zwischen AKP und EU-Offenheit

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Der Allgegenwärtige: Präsident Erdoğan formt die Türkei nach seinen Vorstellungen. Quelle: action press

Die miese Wirtschaftsbilanz der türkischen Regierung verschärft den Streit mit dem größten Industrieverband TÜSIAD: Die Firmen versuchen verzweifelt, sich mit Erdoğan und der EU zu arrangieren.

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Im Büro von Bahadir Kaleağasi hängt eine gigantische Weltkarte. „Die ist von National Geographic“, sagt er stolz. Kaleağasi ist ein weltgewandter Istanbuler, mehrsprachig, hat mehrere Jahre in Brüssel und den USA gelebt. Auch die Lage des Büros sagt viel über seine Ausrichtung nach Westen aus. Pera im europäischen Teil Istanbuls war einst das Viertel, in dem Griechen, Italiener und Franzosen lebten: Wer durch die Gassen streift, wähnt sich eher in Barcelona als in einer türkischen Stadt.

Kaleağasi ist Generalsekretär von TÜSIAD, dem größten Industriellenverband des Landes. Er vertritt fast alle großen Unternehmen und viele Mittelständler. Die meisten haben ihren Sitz in und um Istanbul und sind tief in den europäischen Wirtschaftsraum eingebunden. Hugo Boss etwa lässt hier Anzüge nähen, der Elektronikhersteller Arcelik exportiert Kühlschränke.

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