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Mühsamer Wohnungsbau Ein deutscher Investor kämpft gegen die Bürokratie

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Verschiedener Bilder zum Thema Bau Quelle: Jann Höfer für WirtschaftsWoche

Um die Wohnungsnot zu lindern, muss mehr gebaut werden – darüber sind sich alle einig. Also stellt sich die Frage, warum trotzdem so wenige neue Gebäude entstehen. Die ernüchternde Antwort liefert die Geschichte eines willigen Investors.

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Sogar die Werbetexter haben sich in Galgenhumor geflüchtet. „Endenich gut, alles gut“ steht auf dem Schild vor der Baustelle im Westen Bonns. Natürlich bezieht sich der Spruch vor allem auf den Namen des Stadtteils: Endenich. Doch wer die Geschichte des Areals, auf dem 210 Wohnungen entstehen, ein wenig kennt, erkennt auch den doppelzüngigen Humor des Slogans: Dieses Projekt hatte keinen guten Anfang – und vielleicht wird es auch kein gutes Ende haben.

Man könnte Stefan Dahlmanns deshalb nicht verübeln, wenn er zum Zyniker geworden wäre. 2013 gab der Projektentwickler Instone, bei dem er die Niederlassung Nordrhein-Westfalen leitet, das erste Gebot für das Bonner Grundstück ab. 2021 sollen die ersten Mieter einziehen. Vom Gebot bis zum Einzug wären dann acht Jahre vergangen. Doch Dahlmanns sagt ohne den Hauch von Ironie: „Grundsätzlich hat die Zusammenarbeit mit den Behörden, Bürgern und Politikern hier sehr gut funktioniert.“

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