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Ostdeutschlands Wirtschaft 2.000.000.000.000 € sind genug!

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Politik zieht die Subventionspolitik für Ostdeutschland durch Quelle: Illustration: Miriam Migliazzi & Mart Klein

Aus Angst vor der AfD zieht die Politik die verfehlte Subventionspolitik für Ostdeutschland weiter durch. Doch es fehlt nicht an Geld – eher an Machern.

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Wenn Anke Schertling die Geschichte ihres Arbeitgebers erzählt, klingt das fast so märchenhaft wie der Name seines bekanntesten Produkts. Schertling ist Produktionschefin der Rotkäppchen-Mumm-Sektkellereien in Freyburg an der Unstrut. Als sie nach ihrem Studium in ihre Heimatstadt zurückkehrt, liegt die Maueröffnung erst ein paar Monate zurück. Schertling hat gerade ihr Studium zur Lebensmittelingenieurin an der Berliner Humboldt-Universität abgeschlossen. Sie erlebt, dass der volkseigene Betrieb 540 der 600 Mitarbeiter entlässt, die Suche nach Investoren zäh läuft – und dass es nicht gut aussieht für ihren Job.

Doch schließlich ringt sich ein Team aus vier Mitarbeitern durch, die Geschäftsführung via Management-Buy-out zu übernehmen. Es ist eine Verzweiflungstat. Und der Beginn einer wundersamen Erfolgsgeschichte. Die neuen Chefs setzten auf die Bekanntheit der Marke Rotkäppchen. Sie hoffen, dass der Name bei vielen Ostdeutschen schöne Erinnerungen an Hochzeiten oder Silvesterpartys weckt. Dass die Marke sich auszahlt. Und sie behalten recht.

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