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Ortsbesuch Bürgergeld in Italien: Wie Hartz IV, nur schlechter

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Im April wird in Italien zum ersten Mal das neue Bürgergeld ausgezahlt. Für arme Italiener ändert das vieles. Quelle: imago images

Im April wird in Italien zum ersten Mal das neue Bürgergeld ausgezahlt. Nun blicken Grundeinkommen-Fans aus der ganzen Welt nach Italien. Doch nichts könnte falscher sein. Ein Ortsbesuch.

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Für Rata Catalin Jenica war es knapp: Hätte die italienische Regierung sich nicht nach langen Diskussionen geeinigt, ein Bürgergeld einzuführen, er hätte nicht gewusst, wovon er demnächst seine Einkäufe bezahlen soll. Jenica kam vor 19 Jahren aus Rumänien nach Italien, wo er Jahr für Jahr auf dem Bau malochte, bis Ende 2017 seine Lunge nicht mehr mitmachte. Nun steht er in einer kleinen Amtsstube in Rom und wartet, bis er an die Reihe kommt, um sich hinter einen der kleinen Schreibtische zu klemmen und sein Leben zu offenbaren. Jenica will Bürgergeld beantragen.

Das „Reddito di Cittadinanza“ ist das Prestigeprojekt der kleineren Regierungspartei Cinque Stelle. Seit dem 6. März können die Italiener es beantragen, schon diesen Monat soll es zum ersten Mal ausgezahlt werden. Singles bekommen dann 780 Euro im Monat vom Staat, Familien mit zwei Kindern 1180 Euro.

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