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Wissenschaft Die unheimliche Macht der Journals

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Wer als Ökonom Karriere machen will, muss in fünf Journals publizieren. Das hemmt Themenvielfalt und Kreativität. Quelle: Illustration: Sébastien Thibault

Wer in der Wirtschaftswissenschaft Karriere machen will, muss in den fünf führenden Fachzeitschriften der Welt veröffentlichen. Die Dominanz der US-Magazine bedroht die ökonomische Themenvielfalt, warnen Kritiker – und begünstigt Vetternwirtschaft.

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Der Weg zu den höchsten Weihen der Volkswirtschaftslehre ist bisweilen lang und beschwerlich. Drei Jahre Forschungsarbeit und weitere drei Jahre der Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Gutachtern gingen ins Land, ehe Christoph Trebesch mit zwei Kollegen seinen ersten Artikel im „Journal of Political Economy“ veröffentlichen konnte, einer der renommiertesten Fachzeitschriften für Ökonomie. Trotz der langen Zeitspanne war das Unternehmen „ein großer Erfolg für uns“, sagt der 39-jährige Wirtschaftsprofessor von der Universität Kiel. Denn eine Veröffentlichung in einer Top-Fachzeitschrift zählt im Wissenschaftsbetrieb mehr als ein voller Hörsaal mit begeisterten Studenten. Sie ist ein zentraler Katalysator für die Karriere. Ein Türöffner für die akademische Laufbahn.

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