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Digitalisierung an Schulen Ausbruch aus der Kreidezeit

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Früh übt sich: Drittklässlerin Finya gibt dem Minicomputer Calliope Befehle. Der wird gleich Freundin Lou eine Frage senden. Quelle: Werner Schuering für WirtschaftsWoche

Die Schulen sollen endlich digitaler werden. Doch Bund und Länder streiten sich noch immer um Geld und Zuständigkeiten. Dabei zeigen Vorreiter schon, wie moderne Schulen funktionieren – ohne Hilfe der Politik.

Die digitale Zukunft versteckt sich hinter der tristen Gegenwart: grauer Beton, tiefe Decken, endlose Flure. Auch in den Klassenzimmern der Carl-Benz-Schule in Koblenz sieht es aus wie in einer ganz normalen deutschen Schule. In dem Raum, in dem die Schüler der 11b gerade Matheunterricht haben, hängen Geodreieck und Zirkel an der Wand.

Doch die alten, analogen Hilfsmittel benutzt hier niemand. Stattdessen beugen sich die Schüler über ihre iPads. Lehrerin Birgit Grün bespricht mit ihnen die vergangene Mathearbeit, es geht um Funktionen und Ableitungen. „Die Aufgabe hab ich nicht gecheckt“, klagt einer aus der letzten Reihe. Ein Mitschüler soll daher sein iPad mit der Kamera verbinden, damit alle in der Klasse mitlesen können, wie er die Aufgabe gelöst hat.

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