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Keine E-Autos ohne So gefährlich ist die Lithium-Abhängigkeit fürs E-Auto

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Zu wenig Nachschub: In den Salzseen Boliviens lagern riesige Mengen Lithium. Doch bei der Förderung geht es nur langsam voran. Quelle: Plainpicture/Jörg Schwalfenberg

Bald sollen jedes Jahr Millionen von Elektroautos vom Band rollen. Deren Batterien brauchen viel Lithium. Doch den Rohstoff abzubauen ist aufwendig, schädigt die Umwelt – und könnte die Pläne der Autobauer gefährden.

Folie um Folie präsentiert Matthias Zentgraf, Europachef des Batteriegiganten CATL, an diesem Morgen auf einem Symposium für Automanager in Bochum. Und mit jeder werden die geplanten Gebäude größer. CATL, erst 2011 gegründet, soll Chinas Batterieindustrie in kürzester Zeit an die Weltspitze katapultieren. Geld spielt keine Rolle. Während der Wirtschaftsminister Peter Altmaier noch verzweifelt versucht, deutsche Konzerne zu einer eigenen Fabrik für Lithium-Ionen-Batteriezellen zu überreden, baut CATL in Erfurt längst seine Riesenfabrik. „Die Pläne vom vergangenen Jahr sind schon wieder überholt“, sagt Zentgraf. Nun soll die Fabrik in Thüringen doppelt so groß werden, bald Batteriezellen für eine halbe Million E-Autos pro Jahr fertigen.

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