WiWo App Jetzt gratis testen
Anzeigen

Plug-in-Hybride „Ich fahre einen teuren Spritfresser mit Stromkabel“

Premium
Wie viel Strom passt rein? Auch große Benziner sollen dank E-Motor sehr sparsam werden. Quelle: Patrick Schuch für WirtschaftsWoche

Autoherstellern drohen wegen zu hoher CO2-Werte ihrer Neuwagen ab 2021 hohe Geldstrafen. Hybride mit Verbrennungs- und Elektromotor sollen die Rettung bringen: Auf dem Papier sparen sie viele Tonnen CO2. Leider meist nur dort.

Zweifel kamen Hubert Rehahn schon auf der allerersten Fahrt. Im Mai 2017 holte der Unternehmer aus Eschweiler sein neues Auto im Bremer Daimler-Werk ab: einen Mercedes GLC 350e für 73.889 Euro, ausgestattet mit der modernsten Technik, dachte Rehahn, „und das erste Mal in meinem Leben ein Hybrid“. Eigentlich hatte er sich für einen Porsche entschieden, doch „der niedrige Verbrauch des Daimler und der Umweltschutzgedanke“ hätten ihn umgestimmt: Dank eines zusätzlichen E-Motors soll der zwei Tonnen schwere Benziner nur 2,5 Liter Sprit auf 100 Kilometer verbrauchen, so das Versprechen. Doch auf der „ruhigen Autobahnfahrt“ schluckte der Wagen elf Liter – über 300 Prozent mehr.

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie unbegrenzten Zugriff auf alle Inhalte der WirtschaftsWoche.

4 Wochen testen

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Diesen Artikel teilen:
© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%