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Bank Melli Von allen verlassen

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Unter Beobachtung: Helmut Gottlieb vor den Bildern seiner Vorgänger als Iran-Banker in Hamburg. Quelle: Valeska Achenbach für WirtschaftsWoche

Helmut Gottlieb ist mit der iranischen Bank Melli in Hamburg zwischen die Fronten des Wirtschaftskriegs der USA mit dem Iran geraten. Begegnungen mit einem, der kein Mullah-Banker sein will.

Der Weg zur Welt-Atomkrise führt über eine marmorverkleidete Schalterhalle in der Hamburger Innenstadt. Von der Wand blickt Irans geistliches Oberhaupt Ayatollah Chamenei. Der Weg führt über einen Perserteppich, vorbei an Porträts grimmig dreinblickender Iraner mit Schnurrbärten, hinein in einen holzvertäfelten Konferenzraum. Hier sitzt Helmut Gottlieb, bietet Kaffee, Wasser und Schokoriegel an und sagt: „Wir sind eine Bank und haben mit Politik nichts zu tun.“

Helmut Gottlieb, 57, promovierter Jurist aus Salzburg, Karriere bei der Commerzbank in Kanada, Österreich-Chef der Citigroup, Vermögensverwalter in London, ist seit zwei Jahren Chef der Deutschland-Filiale der größten iranischen Bank Melli. Er hat 35 Mitarbeiter und eine Bilanzsumme von 522 Millionen Euro im Jahr. Und: ein Problem. Seit ein paar Wochen steht er mit seiner Bank im Zentrum einer weltweiten Auseinandersetzung um Wirtschaftsmacht, Handelsströme und Atomraketen.

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