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Billig-Airline Ist Germania noch zukunftsfähig?

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Die Millionen für Germania stammen wahrscheinlich aus der Familie des Gründers. Quelle: imago images

Die Millionen für die angeschlagene Berliner Fluglinie stammen laut Insidern aus der Familie des Gründers. Doch kann die Finanzspritze das Unternehmen wirklich retten?

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Ihren Passagieren und Kunden machte die Berliner Fluglinie Germania den Start ins neue Jahr ungewohnt spannend. Am 8. Januar gestand das Unternehmen überraschend, dass bei ihm das Geld knapp zu werden drohte. „Germania prüft aktuell mehrere Optionen einer Finanzierung, um den kurzfristigen Liquiditätsbedarf zu sichern“, verkündete eine Pressmitteilung „aus aktuellem Anlass“. Erst nach elf Tagen Ungewissheit konnte Geschäftsführer und Haupteigentümer Karsten Balke eine nahende Rettung verkünden. „Hinsichtlich unserer Finanzierungsbemühungen haben wir heute eine wichtige Zusage erhalten. Insgesamt geht die Unterstützung damit über den angestrebten Betrag von 15 Millionen Euro deutlich hinaus.“ Das Geld, so Balke, solle bald fließen. Woher es stammte, behielt das Unternehmen für sich. Es gab Gerüchte, Reiseveranstalter hätten Kredit über Zahlungsziele gewährt, Balke habe in die Familienkasse gegriffen oder Lieferanten hätten Zahlungsaufschub gegeben. „Doch die haben sich alle als unwahr herausgestellt“, so der Chef einer europäischen Fluglinie.

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