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Duell in der Zahnmedizin Ein Start-up gegen die Lobby der Kieferorthopäden

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Das Berliner Start-up DrSmile will den Markt mit billigen Zahnschienen aufmischen. Bei Kieferorthopäden stößt das auf massiven Widerstand. Quelle: Getty Images

Das Berliner Start-up DrSmile will den Markt mit billigen Zahnschienen aufmischen. Die Orthopäden wehren sich massiv, die Justiz ermittelt.

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Mit gut einem Dutzend Ermittlern rückte das Landeskriminalamt beim Berliner Start-up DrSmile im Frühjahr an, sie durchsuchten Privat- und Geschäftsräume. Der Vorwurf lautete freilich nicht, wie das Großaufgebot vermuten lässt, auf Geldwäsche oder Steuerbetrug. Er lautete „Verstoß gegen das Gesetz über die Ausübung der Zahnheilkunde“ (Paragraf: 18 ZHG). 

Einer der Beschuldigten: Jens Urbaniak, ein 33-jähriger Gründer, der einst für den Start-up-Konzern Rocket Internet der Samwer-Brüder arbeitete und nun mit seinem eigenen Unternehmen die Zunft der Kieferorthopäden herausfordern will. Die Strafanzeige hat angeblich ein Kieferorthopäde gestellt. 

Seit Monaten liegen DrSmile und der Verband der Kieferorthopäden im Clinch. Die Kontrahenten schenken sich wenig. Beide überziehen sich gegenseitig mit Vorwürfen, Prozessen und Anzeigen. Zahn um Zahn.

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