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Heinrich Deichmann „Verkaufsoffene Sonntage bringen wenig“

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Deichmann Quelle: Selina Pfrüner für WirtschaftsWoche

Heinrich Deichmann, Chef und Inhaber von Europas größter Schuhhandelskette, über den Wettbewerb mit Amazon, die Kunst, im Internet Geld zu verdienen, Expansionspläne für den Nahen Osten – und was er als Christ über die Essener Tafel denkt.

Der Schuhkönig residiert bescheiden. In einem unscheinbaren Bürogebäude am Stadtrand von Essen, zwischen Edeka-Filiale und Hellweg-Baumarkt, liegt die Zentrale der Deichmann-Gruppe. Oben, in der vierten Etage, sitzt Inhaber Heinrich Deichmann an einem großen, runden Besprechungstisch. Der 55-Jährige steht ungern im Rampenlicht. Interviews gibt er selten. Wie sein 2014 verstorbener Vater Heinz-Horst führt er das Familienunternehmen ohne Pomp und Schnörkel, geprägt vom evangelisch-freikirchlichen Glauben – und höchst erfolgreich.

176,6 Millionen Paar Schuhe haben die Essener im vergangenen Jahr verkauft, 5,8 Milliarden Euro Umsatz in knapp 4000 Filialen in 26 Ländern erzielt. Zalando-Dellen? Amazon-Schock? Nicht bei Deichmann. Die Erlöse steigen, die Gewinne sprudeln, und das Geschäftsmodell von Europas größtem Schuhhändler erweist sich als wetterfest wie ein Paar Gummistiefel.

 
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